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Messen Klasse 12: Arbeitsblätter mit Lösungen (PDF)

Imaginesis: Mathe-Arbeitsblätter zum Ausdrucken, Klasse 12 (Deutschland), Leitidee Messen — Streuung und Varianz von Datenreihen berechnen, Das gewichtete Mittel berechnen und deuten, Bestände aus Änderungsraten berechnen: Sachaufgaben mit Hinweisen, Lösungen und Rechenweg als PDF, auch als Klassenarbeit in Gruppen A–D.

Arbeitsblatt für Klasse 12 erstellen Multiple-Choice-Test

Beispielaufgaben

Berechne die Varianz der angegebenen Datenreihe. Die fünf Werte sind alle Daten (Grundgesamtheit): Teile durch 5, nicht durch 4.

1, 1, 4, 7, 11

Lösung: 364/25

Berechne das gewichtete Mittel der Werte x mit den Gewichten w aus der Tabelle.

x | 2 | 4 | 6; w | 5 | 1 | 5

Lösung: 4

Ein Behälter enthält anfangs B₀ Liter Wasser; es fließt mit v(t) Litern pro Minute zu. Berechne den Bestand nach t Minuten.

B₀ = 101, v(t) = 11 - t, t = 2

Lösung: 121

Kompetenzen in dieser Leitidee

Streuung und Varianz von Datenreihen berechnen

Schülerinnen und Schüler berechnen die Varianz einer Stichprobe und beschreiben damit, wie weit Messwerte um den Mittelwert streuen.

KMKS2.ME.6 Lage- und Streumaße einer Stichprobe bestimmen und deuten

In der 12. Klasse lernen Jugendliche, Streumaße einer Stichprobe rechnerisch zu bestimmen und inhaltlich zu deuten. Ausgehend von einer konkreten Datenreihe ermitteln sie zunächst den Durchschnitt und berechnen anschließend die mittlere quadratische Abweichung der einzelnen Messwerte von diesem Mittelwert.

Ein typischer Fehler entsteht, wenn die Abstände zum Mittelwert vor dem Aufsummieren nicht quadriert werden. Positive und negative Abweichungen heben sich in diesem Fall gegenseitig auf, was fälschlicherweise zu einer Streuung von null führt. Häufig wird zudem vergessen, die Summe der quadrierten Abstände abschließend durch die Anzahl der Datenpunkte zu teilen.

In Übungen wie der Vorlage Varianz einer Datenreihe bearbeiten die Jugendlichen vorgegebene Stichproben aus Mess- oder Zählwerten. Sie führen die Zwischenschritte tabellarisch oder rechnerisch aus und nutzen das Ergebnis, um die Streuung der Daten vergleichend zu beurteilen.

Das gewichtete Mittel berechnen und deuten

Jugendliche berechnen das gewichtete Mittel von Datenreihen und deuten diesen statistischen Lagewert sachgerecht im jeweiligen Sachzusammenhang.

KMKS2.ME.6 Lage- und Streumaße einer Stichprobe bestimmen und deuten

In Klasse 12 bestimmen und interpretieren Jugendliche das gewichtete Mittel als statistisches Lagemaß einer Stichprobe. Sie berücksichtigen dabei, dass einzelne Werte ein unterschiedliches Gewicht besitzen: Jeder Messwert wird mit seiner jeweiligen Gewichtung oder Häufigkeit multipliziert und die Gesamtsumme anschließend durch die Summe aller Gewichte geteilt.

Ein typischer Fehler entsteht, wenn versehentlich wie beim einfachen arithmetischen Mittel gerechnet wird. Häufig teilen Lernende dann nur durch die Anzahl der Kategorien statt durch die Summe der Gewichte oder vergessen die Gewichtungsfaktoren ganz, wodurch stark gewichtete Werte im Gesamtergebnis zu wenig Einfluss erhalten.

In den Aufgaben der Vorlage Gewichtetes Mittel bearbeiten die Jugendlichen praxisnahe Tabellen, beispielsweise Notenübersichten mit unterschiedlich gewichteten Prüfungsteilen oder Umfrageergebnisse mit Gruppenhäufigkeiten. Sie berechnen daraus den korrekten Gesamtwert und beschreiben, wie sich die unterschiedliche Gewichtung auf das Endergebnis auswirkt.

Bestände aus Änderungsraten berechnen

Die Jugendlichen lernen, aus einer gegebenen Zuflussrate und einem Anfangswert den tatsächlichen Gesamtbestand mithilfe des bestimmten Integrals zu berechnen.

KMKS2.FZ.9 das bestimmte Integral deuten, insbesondere als (re-)konstruierten Bestand
KMKS2.ME.5 Bestände aus Änderungsraten und Anfangsbestand berechnen

In Klasse 12 nutzen die Schülerinnen und Schüler das bestimmte Integral, um aus einer veränderlichen Änderungsrate den dazugehörigen Gesamtbestand zu ermitteln. Sie deuten das Integral dabei als Werkzeug zur Rekonstruktion eines Bestands: Aus dem Verlauf der Rate über ein bestimmtes Zeitintervall berechnen sie die Bilanz der Veränderung und addieren diese zum gegebenen Anfangsbestand.

Ein typischer Fehler im Rechenalltag ist das Vergessen dieses Anfangswerts. Häufig berechnen Jugendliche zwar den Zuwachs über das Integral rechnerisch korrekt, setzen dieses Zwischenergebnis dann aber fälschlicherweise direkt mit dem Endbestand gleich, anstatt die Ausgangsmenge hinzuzurechnen.

Bei den Aufgaben zum Bestand aus der Zuflussrate wird meist ein realistischer Vorgang beschrieben, wie etwa das Befüllen eines Behälters bei schwankendem Zufluss. Gegeben sind der Anfangsbestand sowie eine Funktion für die Zuflussrate. Die Jugendlichen stellen das bestimmte Integral für das gefragte Zeitintervall auf, bilden die Stammfunktion und bestimmen so den gesuchten Endbestand.

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