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Alle Themen der Klasse 3

Größen und Messen Klasse 3 Arbeitsblätter

Imaginesis: Mathe-Arbeitsblätter zum Ausdrucken, Klasse 3 (Deutschland), Leitidee Größen und Messen — Rechnen mit Geld und Preisen, Einfache Textaufgaben im Zahlenraum bis 1000 lösen, Rechnen mit Kalenderdaten und Wochentagen: Sachaufgaben mit Hinweisen, Lösungen und Rechenweg als PDF, auch als Klassenarbeit A/B.

Arbeitsblatt für Klasse 3 erstellen

Beispielaufgaben

Im Schulladen kostet ein Notizheft 5 €. Für 5 Notizhefte wird mit einem Schein über 100 € bezahlt. Wie viel Wechselgeld gibt es zurück?

Hinweis: Berechne zuerst, wie viel alle Notizhefte zusammen kosten.

Lösung: 75

Eine Rolle Geschenkpapier im Geschenkeladen ist 65 Meter lang, und davon werden 16 Meter verkauft. Wie viele Meter sind noch auf der Rolle?

Hinweis: Beginne mit 65 Harken am Schuppen und ziehe 16 zum Sand gebrachte Harken ab, um zu sehen, was übrig bleibt.

Lösung: 49

Am Tag 5 des Monats wurden Decken in die Schlafkisten des Tierheims gelegt. Am Tag 16 desselben Monats wurden die Decken zum Waschen eingesammelt. Wie viele Tage vergingen zwischen dem Hineinlegen und dem Einsammeln der Decken?

Hinweis: Sieh dir Tag 5 an, an dem die Decken in die Schlafkisten gelegt wurden, und Tag 16, an dem sie eingesammelt wurden. Zähle am Kalender, wie viele Tage vom ersten bis zum zweiten Datum vergangen sind.

Lösung: 11

Kompetenzen in dieser Leitidee

Rechnen mit Geld und Preisen

Kinder berechnen Geldbeträge, Wechselgeld und Mehrfachpreise im Zahlenraum bis 1000 und prüfen, ob das vorhandene Geld ausreicht.

KMK.GM.3.3 lösen Sachaufgaben mit Größen
KMK.MS.2.1 erkennen und beschreiben funktionale Beziehungen in Sachsituationen (z. B. Menge - Preis)

In der 3. Klasse wenden Kinder die Grundrechenarten im Zahlenraum bis 1000 auf Sachsituationen mit Geld an. Sie erfassen Zusammenhänge zwischen Menge und Preis, ermitteln Gesamtkosten für mehrere Stücke und berechnen das passende Rückgeld beim Bezahlen.

Häufige Fehler entstehen beim Wechsel zwischen Euro und Cent, etwa wenn Kinder Beträge unbedacht addieren und 1 Euro wie 1 Cent behandeln. Auch das Ergänzen zum nächsten vollen Geldbetrag fällt schwer, wenn beim Rückgeld die Zehnerschritte und Einer-Münzen durcheinandergeraten.

Typische Aufgabenformate verlangen das Prüfen und Ergänzen von Geldbeträgen in Alltagssituationen:

  • Einkauf und Wechselgeld sowie Wie viel fehlt noch: Berechnen von Differenzen zwischen Kaufpreis und gegebenem Geld.
  • Reicht das Geld und Mit welchen Münzen bezahlen: Abgleichen von Kaufsummen mit vorhandenen Scheinen und Münzen.
  • Was kosten mehrere Stück: Bestimmen von Gesamtpreisen über die Anzahl der gekauften Waren.

Einfache Textaufgaben im Zahlenraum bis 1000 lösen

Kinder lernen, kurze Sachgeschichten im Zahlenraum von 100 bis 1000 zu verstehen, die passende Rechnung auszuwählen und das richtige Ergebnis zu bestimmen.

KMK.GM.3.3 lösen Sachaufgaben mit Größen
KMK.ZO.3.1 wenden bei Sachaufgaben Rechenoperationen an und beschreiben die Beziehungen zwischen der Sache und den einzelnen Lösungsschritten

In der 3. Klasse erfassen Kinder kurze mathematische Alltagssituationen und übertragen diese in eine passende Rechenoperation. Sie arbeiten dabei im Zahlenraum von 100 bis 1000 und wenden Addition sowie Subtraktion an, auch im Zusammenhang mit Größen wie Geldwerten, Längen oder Zeitangaben. Die Kinder können beschreiben, wie die Handlung im Text mit der gewählten Rechnung zusammenhängt.

Häufig greifen Kinder vorschnell zu den genannten Zahlen, ohne die Handlungsrichtung genau zu prüfen. Wenn beispielsweise gefragt wird, wie viel am Anfang vorhanden war, muss eine Subtraktion oft durch eine Addition rückgängig gemacht werden. Wird hier nur auf Signalwörter geachtet statt auf den Handlungsablauf, wählen Kinder fälschlicherweise das Minuszeichen.

Typische Aufgabenformate fragen gezielt nach dem passenden Rechenweg oder dem gesuchten Wert:

  • Welche Rechnung löst die Aufgabe: Kinder wählen aus mehreren Rechenausdrücken denjenigen aus, der die Situation richtig darstellt (zum Beispiel für das Zusammenrechnen zweier Beträge).
  • Wie viele bleiben: Ausgehend von einem Anfangsbestand wird berechnet, welcher Rest nach einer Abgabe übrig bleibt.
  • Wie viele waren es am Anfang: Rückwärtsgerichtete Aufgaben, bei denen anhand des Endbestands und des Verbrauchs der ursprüngliche Betrag ermittelt wird.

Rechnen mit Kalenderdaten und Wochentagen

Kinder lernen, Zeitspannen zwischen zwei Daten in Tagen zu berechnen und den passenden Wochentag für ein zukünftiges Datum zu bestimmen.

KMK.GM.3.3 lösen Sachaufgaben mit Größen

In Klasse 3 wenden Kinder ihr Wissen über die Zeit auf den Kalender an. Im Rahmen von Sachaufgaben bestimmen sie die genaue Anzahl an Tagen zwischen zwei vorgegebenen Kalenderdaten oder ermitteln, auf welchen Wochentag ein bestimmtes Datum fallen wird.

Ein typischer Stolperstein liegt im Zählen der Tage: Häufig wird der Start- oder Endtag fälschlicherweise mitgezählt oder vergessen, da der Unterschied zwischen einem konkreten Zeitpunkt und der verstrichenen Zeitspanne noch schwerfällt. Zudem führt die unterschiedliche Monatslänge von 28, 30 oder 31 Tagen beim Monatswechsel leicht zu Rechenfehlern.

In der Praxis begegnen den Kindern Aufgaben wie „Wie viele Tage zwischen zwei Daten“, bei denen etwa die Dauer einer Ferienreise errechnet wird. Beim Format „Welcher Wochentag wird es sein“ nutzen die Kinder die regelmäßige 7-Tage-Woche, um von einem bekannten Wochentag schrittweise auf das Zieldatum zu schließen.

Größen vergleichen und ordnen

Kinder vergleichen und ordnen Längen sowie Gewichte direkt oder ermitteln den genauen Unterschied zwischen zwei Objekten.

KMK.GM.1.1 vergleichen und ordnen Größen (Geldwerte, Längen, Zeitspannen, Massen, Flächeninhalte und Volumina)

In der 3. Klasse vergleichen Kinder verschiedene Größen wie Längen und Massen. Sie ordnen Gegenstände anhand von Merkmalen wie leichter oder schwerer und bestimmen bei Längenangaben ganz konkret, um wie viel eine Strecke oder ein Gegenstand länger ist als ein anderer.

Häufig vertauschen Kinder beim Ordnen die Reihenfolge, indem sie die schwersten statt der leichtesten Dinge an den Anfang setzen. Beim Ermitteln von Unterschieden vergessen manche zudem, beide Werte auf dieselbe Einheit zu beziehen, oder sie vergleichen nur die reinen Zahlenwerte ohne die Maßeinheit zu beachten.

Typische Aufgabenblätter fordern die Kinder beispielsweise auf: Ordne vom leichtesten, wobei mehrere Gewichtsangaben in eine aufsteigende Reihe gebracht werden. Bei Aufgaben wie Um wie viel länger ist das Band vergleichen sie zwei abgebildete Längen und berechnen den genauen Längenunterschied.

Längen in mm, cm und m messen und umwandeln

Kinder lernen, Längen mit Lineal oder Maßband in Millimetern, Zentimetern und Metern zu bestimmen und gemischte Angaben in eine kleinere Einheit umzurechnen.

KMK.GM.1.2 kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung
KMK.GM.2.2 messen Längen, Zeitspannen, Massen und Hohlmaße mit geeigneten Einheiten und unterschiedlichen Messgeräten sachgerecht

In der 3. Klasse nutzen Kinder Standardeinheiten wie Millimeter (mm), Zentimeter (cm) und Meter (m) und setzen diese im Zahlenraum bis 1000 zueinander in Beziehung. Sie messen Strecken oder Gegenstände mit dem Lineal oder Maßband sachgerecht aus und können gemischte Längenangaben in eine einheitliche Maßeinheit übertragen.

Ein typischer Fehler entsteht beim Wechsel der Umrechnungszahlen: Während 1 Zentimeter genau 10 Millimeter entspricht, umfasst 1 Meter gleich 100 Zentimeter. Kinder vergessen beim Umrechnen von Metern in Zentimeter häufig die zweite Null oder setzen beim Anlegen des Lineals fälschlicherweise an der Außenkante statt an der Null-Markierung an.

Typische Aufgabenformate verlangen das schrittweise Umwandeln gemischter Längen. Kinder rechnen dabei zum Beispiel Angaben wie 2 m 45 cm in reine Zentimeter (245 cm) oder 4 cm 6 mm in reine Millimeter (46 mm) um.

Zeitspannen berechnen und Einheiten umwandeln

Kinder lernen, Stunden in Minuten umzurechnen und die Zeitdauer zwischen einem Anfangs- und einem Endzeitpunkt sicher zu ermitteln.

KMK.GM.1.2 kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung
KMK.GM.2.2 messen Längen, Zeitspannen, Massen und Hohlmaße mit geeigneten Einheiten und unterschiedlichen Messgeräten sachgerecht
KMK.GM.3.3 lösen Sachaufgaben mit Größen

In der 3. Klasse wenden Kinder die Zeiteinheiten Stunde (h) und Minute (min) sicher an. Sie verknüpfen dieses Wissen mit den Rechenarten im Zahlenraum bis 1000: Sie wandeln volle Stunden in Minuten um (1 Stunde = 60 Minuten) und berechnen, wie viel Zeit zwischen zwei Uhrzeiten vergangen ist.

Ein typischer Stolperstein ist das Rechnen im Sechziger-System der Uhr. Viele Kinder rechnen unwillkürlich wie gewohnt im Zehnersystem und ziehen bei einer Zeitspanne einfach die Minutenzahlen voneinander ab, anstatt den Zwischenschritt zur nächsten vollen Stunde zu nutzen. So wird aus dem Zeitraum von 14:45 Uhr bis 15:15 Uhr fälschlicherweise eine Differenz von 70 Minuten statt der tatsächlichen 30 Minuten.

Auf den Übungsblättern bearbeiten die Kinder dazu zwei typische Aufgabenformate:

  • Stunden in Minuten umrechnen: Feste Zeitangaben werden umgeformt (zum Beispiel: 3 h = 180 min).
  • Zeitdauer berechnen: Anhand vorgegebener Anfangs- und Endzeiten, oft verpackt in kurze Sachaufgaben zum Tagesablauf, wird die verstrichene Dauer in Stunden und Minuten bestimmt.

Schätzen und Überschlagen im Alltag

Kinder runden im Zahlenraum bis 1000 auf Zehner und Hunderter, schätzen Größen und prüfen Ergebnisse mit Näherungswerten.

KMK.GM.3.1 schätzen Größen sachadäquat und mit Bezug zu geeigneten Repräsentanten
KMK.GM.3.2 rechnen in Sachsituationen angemessen mit Näherungswerten und prüfen Ergebnisse auf Plausibilität
KMK.ZO.2.8 kontrollieren Lösungen durch geeignete Vorgehensweisen (z. B. Überschlagsrechnung, Umkehroperation)
KMK.ZO.3.2 runden und überschlagen sachadäquat

In der 3. Klasse nutzen Kinder das Runden auf Zehner und Hunderter im Zahlenraum bis 1000, um passende Näherungswerte zu ermitteln. Sie schätzen Größen im Alltag mithilfe bekannter Vergleichsgrößen ab und nutzen einfache Überschlagsrechnungen, um schnell zu prüfen, ob ein Rechenergebnis überhaupt plausibel sein kann.

Häufig versuchen Kinder auch beim Schätzen noch, das genaue Ergebnis im Kopf auszurechnen, statt gezielt zu runden. Ein typischer Fehler bei Sachaufgaben zum Einkaufen ist zudem das Abrunden: Rechnen Kinder Geldbeträge nach unten ab, reicht das mitgenommene Geld an der Kasse am Ende nicht aus.

Typische Übungen fordern das gezielte Schätzen heraus:

  • In der Vorlage Kosten durch Aufrunden schätzen runden Kinder Einkaufsbeträge bewusst auf, um schnell zu ermitteln, ob das Taschengeld für mehrere Artikel ausreicht.
  • Bei Passt das hinein schätzen sie anhand bekannter Alltagsmaße ab, ob ein bestimmtes Hohlmaß oder ein Gegenstand in ein Gefäß passt.

Gramm und Kilogramm: Ergänzen zum ganzen Kilo

Kinder lernen die Einheiten Gramm und Kilogramm kennen und berechnen im Zahlenraum bis 1000, wie viele Gramm zu einem vollen Kilogramm fehlen.

KMK.GM.1.2 kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung
KMK.GM.2.2 messen Längen, Zeitspannen, Massen und Hohlmaße mit geeigneten Einheiten und unterschiedlichen Messgeräten sachgerecht

In der 3. Klasse lernen Kinder die Standardeinheiten Gramm (g) und Kilogramm (kg) kennen und setzen sie zueinander in Beziehung. Passend zum Zahlenraum bis 1000 verinnerlichen sie die grundlegende Umrechnung 1 kg = 1000 g. Zudem lernen sie, Gewichte mit Messgeräten wie der Waage sachgerecht zu erfassen.

Typische Schwierigkeiten entstehen, wenn Kinder den Umrechnungsfaktor verwechseln und fälschlicherweise von 100 statt 1000 Gramm für ein Kilogramm ausgehen. Häufig treten auch Rechenfehler beim Ergänzen über Zehner- und Hundertergrenzen auf, wenn etwa zu 650 g fälschlicherweise 450 g addiert werden, um auf 1000 g zu kommen.

In den Übungsaufgaben bearbeiten die Kinder Vorlagen wie „Wie viele Gramm fehlen bis zum Kilogramm?“. Dabei ist ein bestimmtes Ausgangsgewicht (zum Beispiel 720 g oder 350 g) vorgegeben, und das Kind berechnet den fehlenden Teilbetrag bis zur vollen Einheit von 1000 g.

Die Uhr sicher ablesen

Kinder lernen in Klasse 3, Uhrzeiten auf analogen Uhren genau abzulesen und als passende Zeitangabe aufzuschreiben.

KMK.GM.2.2 messen Längen, Zeitspannen, Massen und Hohlmaße mit geeigneten Einheiten und unterschiedlichen Messgeräten sachgerecht

In der 3. Klasse nutzen Kinder die Uhr als Messgerät, um Uhrzeiten sachgerecht zu bestimmen. Sie erfassen dabei die Stellung von Stunden- und Minutenzeiger und übersetzen das Zifferblatt in eine konkrete Zeitangabe.

Ein typischer Fehler entsteht durch die Verwechslung von Stunden- und Minutenzeiger. Häufig lesen Kinder auch kurz vor einer vollen Stunde bereits die nächste Stunde ab, weil der kurze Zeiger schon sehr nah an der folgenden Ziffer steht.

In den Übungen zur Vorlage Die Uhr ablesen sehen die Kinder verschiedene analoge Zifferblätter. Ihre Aufgabe ist es, die abgebildete Zeit genau zu erkennen und die Uhrzeit in Stunden und Minuten einzutragen.

Längen in verschiedenen Schreibweisen zusammenzählen

Kinder lernen, Längenangaben wie Meter und Zentimeter in gemischter Schreibweise zu verstehen, umzurechnen und sicher zu addieren.

KMK.GM.1.2 kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung
KMK.GM.2.3 benennen Größenangaben mit verschiedenen Einheiten und stellen diese in unterschiedlichen Schreibweisen (z. B. 2,5 km | 2500 m | 2 km 500 m) dar

In der 3. Klasse lernen Kinder, Längenangaben über die Einheiten mm, cm, m und km zueinander in Beziehung zu setzen. Sie erfassen Größen in unterschiedlichen Schreibweisen – etwa die gemischte Form wie 2 km 500 m neben der Angabe in einer kleineren Einheit wie 2500 m – und können diese Werte im Zahlenraum bis 1000 zusammenrechnen.

Häufig verrechnen sich Kinder, wenn die Stellenwerte bei verschiedenen Einheiten durcheinandergeraten. Wird beispielsweise eine gemischte Angabe nicht zuerst in eine einheitliche Einheit zerlegt oder umgewandelt, addieren manche fälschlicherweise die unterschiedlichen Maßzahlen direkt zusammen, statt die festen Umrechnungszahlen (wie 100 cm für 1 m) zu beachten.

Typische Übungsaufgaben fordern dazu auf, Längen in verschiedenen Schreibweisen zu addieren. Das Kind rechnet dabei Aufgaben wie 1 m 40 cm + 80 cm, indem es die Maße zunächst vereinheitlicht und das Ergebnis schließlich wieder übersichtlich in Metern und Zentimetern angibt.

Kilometer und Meter umrechnen

Kinder lernen in Klasse 3, Längenangaben aus Kilometern und Metern in reine Meterangaben umzurechnen und die Einheiten zueinander in Beziehung zu setzen.

KMK.GM.1.2 kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung

In der 3. Klasse lernen Kinder die Längeneinheit Kilometer (km) kennen und setzen sie zur bekannten Einheit Meter (m) in Beziehung. Sie verinnerlichen den Grundsatz, dass 1 Kilometer genau 1000 Metern entspricht, und nutzen dieses Wissen, um gemischte Angaben im Zahlenraum bis 1000 umzurechnen.

Ein typischer Fehler entsteht häufig durch den gewohnten Umgang mit kleineren Längeneinheiten: Weil 1 Meter 100 Zentimetern entspricht, rechnen manche Kinder fälschlicherweise auch beim Kilometer mit der Umrechnungszahl 100 statt 1000. Zudem werden bei ein- oder zweistelligen Meterangaben oft die führenden Nullen vergessen, sodass beispielsweise 1 km 5 m irrtümlich als 150 m statt 1005 m aufgeschrieben wird.

In typischen Übungsaufgaben wandeln die Kinder gemischte Längenangaben in reine Meter um. Eine Aufgabe lautet zum Beispiel: Rechne um: 2 km 350 m = ___ m oder 1 km 40 m = ___ m.

Einfache Brüche verstehen: Hälften und Viertel

Kinder lernen, Hälften und Viertel als Teile eines Ganzen zu erkennen und sie mit vertrauten Größen aus dem Alltag zu verbinden.

KMK.GM.1.4 kennen und verstehen im Alltag gebräuchliche einfache Brüche im Zusammenhang mit Größen (z. B. 1 2 m, Dreiviertelstunde, 1 4 l)

In Klasse 3 erfassen Kinder Hälften und Viertel als Anteile eines Ganzen. Sie wenden dieses Verständnis auf alltägliche Größen an und verstehen konkrete Angaben wie einen halben Meter (1/2 m), eine Dreiviertelstunde oder einen Viertelliter (1/4 l).

Ein typischer Fehler entsteht, wenn Kinder Flächen rein nach der Anzahl der Teile beurteilen, ohne auf deren Gleichheit zu achten: Ein in vier ungleiche Stücke zerlegtes Ganzes wird dann fälschlicherweise als Viertel bezeichnet. Zudem verwechseln manche Kinder die Begriffe und ordnen beispielsweise einer Dreiviertelstunde fälschlich 30 statt 45 Minuten zu.

In den Aufgaben zum Thema Teil eines Ganzen (Hälfte und Viertel) bestimmen oder markieren die Kinder Anteile an vorgegebenen Flächen und ordnen Abbildungen den passenden Brüchen zu. Ebenso verbinden sie Alltagsmaße wie Längen, Zeiten oder Flüssigkeitsmengen mit den entsprechenden Bruchbegriffen.

Hohlmaße verstehen: Liter und Milliliter

Kinder lernen die Einheiten Liter und Milliliter kennen, setzen sie zueinander in Beziehung und lösen Verteilaufgaben im Zahlenraum bis 1000.

KMK.GM.1.2 kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung
KMK.GM.2.2 messen Längen, Zeitspannen, Massen und Hohlmaße mit geeigneten Einheiten und unterschiedlichen Messgeräten sachgerecht

In der 3. Klasse lernen Kinder die Standardeinheiten für Hohlmaße kennen: Liter (l) und Milliliter (ml). Sie setzen diese Einheiten zueinander in Beziehung und nutzen ihr Wissen über das Teilen im Zahlenraum bis 1000, um Flüssigkeitsmengen sachgerecht aufzuteilen oder zu messen.

Ein typischer Stolperstein liegt darin, dass Kinder die Maßzahlen vergleichen, ohne auf die Einheiten zu achten. So wird eine kleine Zahl mit einer großen Einheit (wie 2 l) schnell für weniger gehalten als eine große Zahl mit einer kleinen Einheit (wie 500 ml), weil das Verständnis für das Verhältnis von Litern zu Millilitern noch unsicher ist.

In praktischen Aufgaben wie „Wie viele Flaschen füllt der Saft?“ berechnen die Kinder beispielsweise, wie viele kleinere Flaschen oder Becher mit einer vorgegebenen Gesamtmenge Saft gefüllt werden können. Dabei wenden sie das verlässliche Teilen direkt auf alltagsnahe Sachsituationen an.

Flächen mit Einheitsquadraten auslegen

Kinder bestimmen und vergleichen den Flächeninhalt von Rechtecken, indem sie diese lückenlos mit gleich großen Quadraten auslegen oder abzählen.

KMK.GM.2.1 verstehen und nutzen (u. a. Flächeninhalte durch Auslegen mit Einheitsquadraten, Rauminhalte durch Messen mit Einheitswürfeln) das Grundprinzip des Messens (nicht-standardisierte und standardisierte Einheitsmaße auswählen, wiederholt nutzen und ggf. in Beziehung zu Untereinheiten setzen)
KMK.RF.2.4 untersuchen und vergleichen ebene Figuren und Körper (ebene Figuren auch hinsichtlich des Umfangs und Flächeninhalts, Körper auch hinsichtlich des Rauminhalts)

In Klasse 3 lernen Kinder das grundlegende Messen von Flächen kennen. Anstelle von festen Rechenformeln nutzen sie quadratische Einheitsmaße: Sie legen ebene Figuren wie Rechtecke mit Einheitsquadraten aus oder zählen Kästchen, um die Größe einer Fläche zu bestimmen und Figuren miteinander zu vergleichen.

Ein typischer Fehler entsteht durch die Verwechslung von Flächeninhalt und Umfang. Häufig zählen Kinder fälschlicherweise die äußeren Randlinien der Kästchen ab, statt die ausgefüllten Flächen im Inneren der Figur zu erfassen. Manchmal werden auch Quadrate doppelt gezählt oder Lücken beim gedanklichen Auslegen übersehen.

Typische Aufgabenformate wie „Wie viele Kästchen bedecken das Rechteck“ zeigen ein auf einem Karoraster gezeichnetes Rechteck. Das Kind bestimmt die Gesamtanzahl der bedeckenden Einheitsquadrate – entweder durch wiederholtes Abzählen oder durch geschicktes Zusammenfassen in Zeilen und Spalten mit dem Einmaleins.

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