Kinder erkennen geometrische Formen sicher, benennen sie mit Fachbegriffen und finden Figuren wie Dreiecke auch in zusammengesetzten Bildern.
In der 4. Klasse ordnen die Kinder gezeichnete ebene Figuren ihren korrekten mathematischen Fachbegriffen zu. Sie untersuchen geometrische Formen anhand ihrer Eigenschaften und beschreiben Beziehungen zwischen ihnen, wie etwa den Zusammenhang zwischen Quadrat und Rechteck. Zudem entdecken sie Formen zuverlässig in ihrer Umwelt und erkennen Teilfiguren innerhalb komplexerer Zeichnungen.
Häufig fällt es Kindern schwer, Figuren zu erfassen, wenn diese gedreht sind oder sich mit anderen Formen überlagern. Bei Zählaufgaben übersehen sie oft größere Dreiecke, die aus mehreren kleinen Teildreiecken zusammengesetzt sind, weil sie ihren Blick nur auf die kleinsten Einzelflächen richten.
In typischen Aufgaben bestimmen die Schülerinnen und Schüler einzelne Formen direkt, zum Beispiel unter der Fragestellung Wie heißt die gezeichnete Figur. In Suchaufgaben wie Wie viele Dreiecke sind auf dem Bild zählen sie systematisch, wie oft eine bestimmte Form in einer Gesamtzeichnung vorkommt.