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Lehrplan (Vereinigte Staaten)

Mathematik 3. Klasse

Mathematik der 3. Klasse nach den Common Core State Standards: Multiplikation und Division bis 100, zweistufige Textaufgaben, Runden, Brüche als Zahlen, Uhrzeit auf die Minute genau, Masse und Flüssigkeitsvolumen, Flächeninhalt und Umfang. Zu jedem Thema gibt es fertige Aufgabenvorlagen für ausdruckbare Arbeitsblätter.

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Was lernt ein Kind in der 3. Klasse in Mathematik?

In der 3. Klasse stehen Multiplikation und Division im Mittelpunkt: Am Ende des Schuljahres beherrscht ein Kind alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig und löst zweistufige Textaufgaben mit allen vier Grundrechenarten. Zahlen werden auf die nächsten 10 oder 100 gerundet, und Brüche wie 1/4 oder 3/8 werden zu Zahlen, die verglichen und auf einem Zahlenstrahl eingezeichnet werden können. Das Kind liest zudem die Uhrzeit minutengenau ab, misst Masse und Flüssigkeitsvolumen und bestimmt Flächeninhalt sowie Umfang von Formen.

Über die Bildungsstandards: Die Common Core State Standards beschreiben, was Schülerinnen und Schüler am Ende jeder Klassenstufe wissen sollten, sodass jede nachfolgende Fertigkeit genau der Klassenstufe zugeordnet ist, die die Standards selbst vorgeben. Die vollständige Liste der Standards für diese Klassenstufe, wortwörtlich zitiert, finden Sie im folgenden Abschnitt.

Lehrplanumfang

  1. Lehrplanpunkt 3.OA · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Operationen und algebraisches Denken

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Operations and Algebraic Thinking

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, domain Operations and Algebraic Thinking (3.OA)

  2. Lehrplanpunkt 3.OA.A · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Probleme mit Multiplikation und Division darstellen und lösen.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Represent and solve problems involving multiplication and division.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, cluster A

  3. Lehrplanpunkt 3.OA.B · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Eigenschaften der Multiplikation und den Zusammenhang zwischen Multiplikation und Division verstehen.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Understand properties of multiplication and the relationship between multiplication and division.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, cluster B

  4. Lehrplanpunkt 3.OA.C · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Im Zahlenraum bis 100 multiplizieren und dividieren.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Multiply and divide within 100.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, cluster C

  5. Lehrplanpunkt 3.OA.D · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Probleme mit den vier Grundrechenarten lösen und Muster in der Arithmetik erkennen und erklären.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Solve problems involving the four operations, and identify and explain patterns in arithmetic.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, cluster D

  6. Lehrplanpunkt 3.OA.A.1 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Produkte ganzer Zahlen interpretieren, z. B. 5 × 7 als die Gesamtzahl von Objekten in 5 Gruppen von je 7 Objekten interpretieren. Zum Beispiel einen Kontext beschreiben, in dem eine Gesamtzahl von Objekten als 5 × 7 ausgedrückt werden kann.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Interpret products of whole numbers, e.g., interpret 5 × 7 as the total number of objects in 5 groups of 7 objects each. For example, describe a context in which a total number of objects can be expressed as 5 × 7.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, standard 3.OA.A.1

    Zahlenraum: whole numbers up to 100

    Einmaleins bis 100 (bei uns in Klasse 2-3)

  7. Lehrplanpunkt 3.OA.A.2 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Ganzzahlige Quotienten ganzer Zahlen interpretieren, z. B. 56 ÷ 8 als die Anzahl der Objekte in jedem Anteil interpretieren, wenn 56 Objekte gleichmäßig in 8 Anteile aufgeteilt werden, oder als eine Anzahl von Anteilen, wenn 56 Objekte in gleiche Anteile von jeweils 8 Objekten aufgeteilt werden. Zum Beispiel einen Kontext beschreiben, in dem eine Anzahl von Anteilen oder eine Anzahl von Gruppen als 56 ÷ 8 ausgedrückt werden kann.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Interpret whole-number quotients of whole numbers, e.g., interpret 56 ÷ 8 as the number of objects in each share when 56 objects are partitioned equally into 8 shares, or as a number of shares when 56 objects are partitioned into equal shares of 8 objects each. For example, describe a context in which a number of shares or a number of groups can be expressed as 56 ÷ 8.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, standard 3.OA.A.2

    Zahlenraum: whole numbers up to 100

    Divisionsaufgaben bis 100 (bei uns in Klasse 3)

  8. Lehrplanpunkt 3.OA.A.3 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Multiplikation und Division im Zahlenraum bis 100 anwenden, um Sachaufgaben in Situationen mit gleich großen Gruppen, Anordnungen und Größen zu lösen, z. B. durch die Verwendung von Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl, um das Problem darzustellen.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Use multiplication and division within 100 to solve word problems in situations involving equal groups, arrays, and measurement quantities, e.g., by using drawings and equations with a symbol for the unknown number to represent the problem.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, standard 3.OA.A.3

    Zahlenraum: whole numbers up to 100

    Einmaleins bis 100 (bei uns in Klasse 2-3) · Divisionsaufgaben bis 100 (bei uns in Klasse 3) · Einstufige Textaufgaben lösen (bei uns in Klasse K-3)

  9. Lehrplanpunkt 3.OA.A.4 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Bestimme die unbekannte ganze Zahl in einer Multiplikations- oder Divisionsgleichung, die drei ganze Zahlen zueinander in Beziehung setzt. Bestimme zum Beispiel die unbekannte Zahl, die die Gleichung wahr macht, in jeder der Gleichungen 8 × ? = 48, 5 = □ ÷ 3, 6 × 6 = ?.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Determine the unknown whole number in a multiplication or division equation relating three whole numbers. For example, determine the unknown number that makes the equation true in each of the equations 8 × ? = 48, 5 = □ ÷ 3, 6 × 6 = ?.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, standard 3.OA.A.4

    Zahlenraum: whole numbers up to 100

    Die fehlende Zahl in einer Gleichung finden (bei uns in Klasse K-3) · Divisionsaufgaben bis 100 (bei uns in Klasse 3) · Verwandte Rechenoperationen zum Lösen und Überprüfen verwenden (bei uns in Klasse 1-3)

  10. Lehrplanpunkt 3.OA.B.5 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Eigenschaften von Rechenoperationen als Strategien zum Multiplizieren und Dividieren anwenden. Beispiele: Wenn 6 × 4 = 24 bekannt ist, ist auch 4 × 6 = 24 bekannt. (Kommutativgesetz der Multiplikation.) 3 × 5 × 2 kann ermittelt werden durch 3 × 5 = 15, dann 15 × 2 = 30, oder durch 5 × 2 = 10, dann 3 × 10 = 30. (Assoziativgesetz der Multiplikation.) Wenn man weiß, dass 8 × 5 = 40 und 8 × 2 = 16 ist, kann man 8 × 7 als 8 × (5 + 2) = (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56 bestimmen. (Distributivgesetz.)

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Apply properties of operations as strategies to multiply and divide. Examples: If 6 × 4 = 24 is known, then 4 × 6 = 24 is also known. (Commutative property of multiplication.) 3 × 5 × 2 can be found by 3 × 5 = 15, then 15 × 2 = 30, or by 5 × 2 = 10, then 3 × 10 = 30. (Associative property of multiplication.) Knowing that 8 × 5 = 40 and 8 × 2 = 16, one can find 8 × 7 as 8 × (5 + 2) = (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56. (Distributive property.)

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, standard 3.OA.B.5

    Zahlenraum: whole numbers up to 100

    Additionseigenschaften nutzen, um einfach zu addieren (bei uns in Klasse 1-3) · Zweistufige Rechenaufgaben und Reihenfolge der Rechenoperationen (bei uns in Klasse 3)

  11. Lehrplanpunkt 3.OA.B.6 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Division als Aufgabe mit unbekanntem Faktor verstehen. Zum Beispiel 32 ÷ 8 finden, indem die Zahl gefunden wird, die mit 8 multipliziert 32 ergibt.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Understand division as an unknown-factor problem. For example, find 32 ÷ 8 by finding the number that makes 32 when multiplied by 8.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, standard 3.OA.B.6

    Zahlenraum: whole numbers up to 100

    Verwandte Rechenoperationen zum Lösen und Überprüfen verwenden (bei uns in Klasse 1-3)

  12. Lehrplanpunkt 3.OA.C.7 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Geläufig im Zahlenraum bis 100 multiplizieren und dividieren unter Anwendung von Strategien wie der Beziehung zwischen Multiplikation und Division (z. B. wenn man weiß, dass 8 × 5 = 40, weiß man, dass 40 ÷ 5 = 8) oder Eigenschaften von Rechenoperationen. Bis zum Ende der 3. Klasse alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig wissen.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Fluently multiply and divide within 100, using strategies such as the relationship between multiplication and division (e.g., knowing that 8 × 5 = 40, one knows 40 ÷ 5 = 8) or properties of operations. By the end of Grade 3, know from memory all products of two one-digit numbers.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, standard 3.OA.C.7

    Zahlenraum: whole numbers up to 100

    Einmaleins bis 100 (bei uns in Klasse 2-3) · Divisionsaufgaben bis 100 (bei uns in Klasse 3) · Vervollständigen von Eingabe-Ausgabe- und Funktionstabellen (bei uns in Klasse 3)

  13. Lehrplanpunkt 3.OA.D.8 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Zweischrittige Sachaufgaben unter Verwendung der vier Grundrechenarten lösen. Diese Aufgaben mithilfe von Gleichungen mit einem Buchstaben für die unbekannte Größe darstellen. Die Plausibilität von Antworten mithilfe von Kopfrechnen und Schätzstrategien einschließlich Runden beurteilen.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Solve two-step word problems using the four operations. Represent these problems using equations with a letter standing for the unknown quantity. Assess the reasonableness of answers using mental computation and estimation strategies including rounding.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, standard 3.OA.D.8

    Zahlenraum: whole numbers up to 1000

    Zweistufige Textaufgaben lösen (bei uns in Klasse 2-3) · Zweistufige Rechenaufgaben und Reihenfolge der Rechenoperationen (bei uns in Klasse 3) · Schätzen von alltäglichen Mengen und Kosten (bei uns in Klasse 3)

  14. Lehrplanpunkt 3.OA.D.9 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Arithmetische Muster erkennen (einschließlich Mustern in der Additionstabelle oder Multiplikationstabelle) und sie mithilfe von Eigenschaften von Rechenoperationen erklären. Zum Beispiel feststellen, dass das 4-Fache einer Zahl immer gerade ist, und erklären, warum das 4-Fache einer Zahl in zwei gleiche Summanden zerlegt werden kann.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Identify arithmetic patterns (including patterns in the addition table or multiplication table), and explain them using properties of operations. For example, observe that 4 times a number is always even, and explain why 4 times a number can be decomposed into two equal addends.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Operations and Algebraic Thinking, standard 3.OA.D.9

    Zahlenraum: whole numbers up to 100

    Zahlenmuster erkennen und fortsetzen (bei uns in Klasse 3) · Vervollständigen von Eingabe-Ausgabe- und Funktionstabellen (bei uns in Klasse 3)

  15. Lehrplanpunkt 3.NBT · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Zahlen und Operationen im Zehnersystem

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Number and Operations in Base Ten

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, domain Number and Operations in Base Ten (3.NBT)

  16. Lehrplanpunkt 3.NBT.A · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Stellenwertverständnis und Eigenschaften von Rechenoperationen nutzen, um mehrstellige Arithmetik durchzuführen.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Use place value understanding and properties of operations to perform multi-digit arithmetic.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Number and Operations in Base Ten, cluster A

  17. Lehrplanpunkt 3.NBT.A.1 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Das Stellenwertverständnis nutzen, um ganze Zahlen auf die nächsten 10 oder 100 zu runden.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Use place value understanding to round whole numbers to the nearest 10 or 100.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Number and Operations in Base Ten, standard 3.NBT.A.1

    Zahlenraum: whole numbers up to 1000

    Runden ganzer Zahlen auf die nächsten 10 oder 100 (bei uns in Klasse 3) · Schätzen von alltäglichen Mengen und Kosten (bei uns in Klasse 3)

  18. Lehrplanpunkt 3.NBT.A.2 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Geläufig addieren und subtrahieren im Zahlenraum bis 1000 unter Verwendung von Strategien und Algorithmen, die auf dem Stellenwert, den Eigenschaften von Rechenoperationen und/oder dem Zusammenhang zwischen Addition und Subtraktion basieren.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Fluently add and subtract within 1000 using strategies and algorithms based on place value, properties of operations, and/or the relationship between addition and subtraction.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Number and Operations in Base Ten, standard 3.NBT.A.2

    Zahlenraum: whole numbers up to 1000

    Addieren und Subtrahieren bis 1.000 (bei uns in Klasse 2-3) · Addieren und Subtrahieren untereinander bis 1.000 (bei uns in Klasse 3)

  19. Lehrplanpunkt 3.NBT.A.3 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Einstellige ganze Zahlen mit Vielfachen von 10 im Bereich 10–90 (z. B. 9 × 80, 5 × 60) unter Verwendung von Strategien multiplizieren, die auf dem Stellenwert und Rechengesetzen basieren.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Multiply one-digit whole numbers by multiples of 10 in the range 10–90 (e.g., 9 × 80, 5 × 60) using strategies based on place value and properties of operations.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Number and Operations in Base Ten, standard 3.NBT.A.3

    Zahlenraum: whole numbers up to 810

    Multiplizieren einstelliger Zahlen mit Vielfachen von 10 (bei uns in Klasse 3)

  20. Lehrplanpunkt 3.NF · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Zahlen und Operationen—Brüche

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Number and Operations—Fractions

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, domain Number and Operations—Fractions (3.NF)

  21. Lehrplanpunkt 3.NF.A · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Verständnis von Brüchen als Zahlen entwickeln.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Develop understanding of fractions as numbers.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Number and Operations—Fractions, cluster A

  22. Lehrplanpunkt 3.NF.A.1 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Einen Bruch 1/b als die Größe verstehen, die durch 1 Teil gebildet wird, wenn ein Ganzes in b gleich große Teile zerlegt wird; einen Bruch a/b als die Größe verstehen, die durch a Teile der Größe 1/b gebildet wird.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Understand a fraction 1/b as the quantity formed by 1 part when a whole is partitioned into b equal parts; understand a fraction a/b as the quantity formed by a parts of size 1/b.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Number and Operations—Fractions, standard 3.NF.A.1

    Zahlenraum: denominators 2, 3, 4, 6 and 8 (footnote 5 of the standards)

    Brüche als Zahlen verstehen (bei uns in Klasse 3) · Hälften und Viertel von Formen und Mengen (bei uns in Klasse 1-3)

  23. Lehrplanpunkt 3.NF.A.2 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Einen Bruch als Zahl auf dem Zahlenstrahl verstehen; Brüche auf einem Zahlenstrahl darstellen. a. Einen Bruch 1/b auf einem Zahlenstrahl darstellen, indem das Intervall von 0 bis 1 als das Ganze definiert und in b gleich große Teile unterteilt wird. Erkennen, dass jeder Teil die Größe 1/b hat und dass der Endpunkt des bei 0 beginnenden Teils die Zahl 1/b auf dem Zahlenstrahl verortet. b. Einen Bruch a/b auf einem Zahlenstrahl darstellen, indem von 0 aus a Längen von 1/b abgetragen werden. Erkennen, dass das entstehende Intervall die Größe a/b hat und dass sein Endpunkt die Zahl a/b auf dem Zahlenstrahl verortet.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Understand a fraction as a number on the number line; represent fractions on a number line diagram. a. Represent a fraction 1/b on a number line diagram by defining the interval from 0 to 1 as the whole and partitioning it into b equal parts. Recognize that each part has size 1/b and that the endpoint of the part based at 0 locates the number 1/b on the number line. b. Represent a fraction a/b on a number line diagram by marking off a lengths 1/b from 0. Recognize that the resulting interval has size a/b and that its endpoint locates the number a/b on the number line.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Number and Operations—Fractions, standard 3.NF.A.2

    Zahlenraum: denominators 2, 3, 4, 6 and 8 (footnote 5 of the standards)

    Brüche als Zahlen verstehen (bei uns in Klasse 3) · In Zehnerschritten auf dem Zahlenstrahl springen (bei uns in Klasse 2-3)

  24. Lehrplanpunkt 3.NF.A.3 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Die Äquivalenz von Brüchen in Spezialfällen erklären und Brüche durch Überlegungen zu ihrer Größe vergleichen. a. Zwei Brüche als äquivalent (gleich) verstehen, wenn sie dieselbe Größe haben oder derselbe Punkt auf einem Zahlenstrahl sind. b. Einfache äquivalente Brüche erkennen und erzeugen, z. B. 1/2 = 2/4, 4/6 = 2/3). Erklären, warum die Brüche äquivalent sind, z. B. unter Verwendung eines visuellen Bruchmodells. c. Ganze Zahlen als Brüche ausdrücken und Brüche erkennen, die äquivalent zu ganzen Zahlen sind. Beispiele: 3 in der Form 3 = 3/1 ausdrücken; erkennen, dass 6/1 = 6; 4/4 und 1 am selben Punkt eines Zahlenstrahldiagramms verorten. d. Zwei Brüche mit demselben Zähler oder demselben Nenner durch Überlegungen zu ihrer Größe vergleichen. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich die beiden Brüche auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse von Vergleichen mit den Symbolen >, = oder < festhalten und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. unter Verwendung eines visuellen Bruchmodells.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Explain equivalence of fractions in special cases, and compare fractions by reasoning about their size. a. Understand two fractions as equivalent (equal) if they are the same size, or the same point on a number line. b. Recognize and generate simple equivalent fractions, e.g., 1/2 = 2/4, 4/6 = 2/3). Explain why the fractions are equivalent, e.g., by using a visual fraction model. c. Express whole numbers as fractions, and recognize fractions that are equivalent to whole numbers. Examples: Express 3 in the form 3 = 3/1; recognize that 6/1 = 6; locate 4/4 and 1 at the same point of a number line diagram. d. Compare two fractions with the same numerator or the same denominator by reasoning about their size. Recognize that comparisons are valid only when the two fractions refer to the same whole. Record the results of comparisons with the symbols >, =, or <, and justify the conclusions, e.g., by using a visual fraction model.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Number and Operations—Fractions, standard 3.NF.A.3

    Zahlenraum: denominators 2, 3, 4, 6 and 8 (footnote 5 of the standards)

    Brüche mit gleichem Nenner vergleichen (bei uns in Klasse 3)

  25. Lehrplanpunkt 3.MD · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Messen und Daten

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Measurement and Data

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, domain Measurement and Data (3.MD)

  26. Lehrplanpunkt 3.MD.A · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Probleme lösen, die das Messen und Schätzen von Zeitspannen, Flüssigkeitsvolumina und Massen von Gegenständen beinhalten.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Solve problems involving measurement and estimation of intervals of time, liquid volumes, and masses of objects.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, cluster A

  27. Lehrplanpunkt 3.MD.B · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Daten darstellen und interpretieren.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Represent and interpret data.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, cluster B

  28. Lehrplanpunkt 3.MD.C · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Geometrisches Messen: Konzepte des Flächeninhalts verstehen und den Flächeninhalt zur Multiplikation und zur Addition in Beziehung setzen.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Geometric measurement: understand concepts of area and relate area to multiplication and to addition.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, cluster C

  29. Lehrplanpunkt 3.MD.D · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Geometrisches Messen: den Umfang als Eigenschaft ebener Figuren erkennen und zwischen Längen- und Flächenmaßen unterscheiden.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Geometric measurement: recognize perimeter as an attribute of plane figures and distinguish between linear and area measures.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, cluster D

  30. Lehrplanpunkt 3.MD.A.1 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Die Uhrzeit auf die Minute genau ablesen und aufschreiben und Zeitspannen in Minuten messen. Sachaufgaben zur Addition und Subtraktion von Zeitspannen in Minuten lösen, z. B. durch die Darstellung der Aufgabe auf einem Zahlenstrahl.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Tell and write time to the nearest minute and measure time intervals in minutes. Solve word problems involving addition and subtraction of time intervals in minutes, e.g., by representing the problem on a number line diagram.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, standard 3.MD.A.1

    Uhrzeit auf die Minute genau ablesen (bei uns in Klasse 1-3) · Verstrichene Zeit und Minuten berechnen (bei uns in Klasse 2-3)

  31. Lehrplanpunkt 3.MD.A.2 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Flüssigkeitsvolumina und Massen von Gegenständen unter Verwendung der Standardeinheiten Gramm (g), Kilogramm (kg) und Liter (l) messen und schätzen. Addieren, subtrahieren, multiplizieren oder dividieren, um einstufige Sachaufgaben zu lösen, die Massen oder Volumina betreffen, die in denselben Einheiten angegeben sind, z. B. mithilfe von Zeichnungen (wie einem Becherglas mit Messskala), um die Aufgabe darzustellen.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Measure and estimate liquid volumes and masses of objects using standard units of grams (g), kilograms (kg), and liters (l). Add, subtract, multiply, or divide to solve one-step word problems involving masses or volumes that are given in the same units, e.g., by using drawings (such as a beaker with a measurement scale) to represent the problem.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, standard 3.MD.A.2

    Zahlenraum: grams, kilograms, liters; no compound units (footnote 6)

    Auf dieser Stufe nicht gefordert: multiplicative comparison, 'times as much' (footnote 7)

    Arbeiten mit Masseneinheiten (bei uns in Klasse 3) · Flüssigkeitsvolumen in Litern messen (bei uns in Klasse 3) · Einstufige Textaufgaben lösen (bei uns in Klasse K-3)

  32. Lehrplanpunkt 3.MD.B.3 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Ein skaliertes Bilddiagramm und ein skaliertes Balkendiagramm zeichnen, um einen Datensatz mit mehreren Kategorien darzustellen. Ein- und zweischrittige „Wie viele mehr“- und „Wie viele weniger“-Aufgaben unter Verwendung von Informationen lösen, die in skalierten Balkendiagrammen dargestellt sind. Zum Beispiel ein Balkendiagramm zeichnen, in dem jedes Quadrat im Balkendiagramm 5 Haustiere darstellen könnte.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Draw a scaled picture graph and a scaled bar graph to represent a data set with several categories. Solve one-and two-step “how many more” and “how many less” problems using information presented in scaled bar graphs. For example, draw a bar graph in which each square in the bar graph might represent 5 pets.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, standard 3.MD.B.3

    Zahlenraum: whole numbers up to 1000

    Tabellen und Bilddiagramme lesen und verwenden (bei uns in Klasse K-3) · Daten aus Tabellen und Balkendiagrammen ablesen (bei uns in Klasse 1-3)

  33. Lehrplanpunkt 3.MD.B.4 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Messdaten durch das Messen von Längen mithilfe von Linealen erheben, die mit Halben und Vierteln eines Zolls markiert sind. Die Daten durch Erstellen eines Punktdiagramms darstellen, bei dem die horizontale Skala in geeigneten Einheiten eingeteilt ist—ganze Zahlen, Halbe oder Viertel.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Generate measurement data by measuring lengths using rulers marked with halves and fourths of an inch. Show the data by making a line plot, where the horizontal scale is marked off in appropriate units—whole numbers, halves, or quarters.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, standard 3.MD.B.4

    Auf dieser Stufe nicht gefordert: customary units (inches, feet, yards): not in our printable tasks yet, metric units only

    Tabellen und Bilddiagramme lesen und verwenden (bei uns in Klasse K-3)

  34. Lehrplanpunkt 3.MD.C.5 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Flächeninhalt als Eigenschaft ebener Figuren erkennen und Konzepte der Flächenmessung verstehen. a. Ein Quadrat mit der Seitenlänge 1 Einheit, genannt „Einheitsquadrat“, hat einen Flächeninhalt von „einer Flächeneinheit“ und kann zur Flächenmessung verwendet werden. b. Eine ebene Figur, die lückenlos und ohne Überlappungen mit n Einheitsquadraten ausgelegt werden kann, hat einen Flächeninhalt von n Flächeneinheiten.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Recognize area as an attribute of plane figures and understand concepts of area measurement. a. A square with side length 1 unit, called “a unit square,” is said to have “one square unit” of area, and can be used to measure area. b. A plane figure which can be covered without gaps or overlaps by n unit squares is said to have an area of n square units.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, standard 3.MD.C.5

    Flächeninhalt durch Zählen von Einheitsquadraten bestimmen (bei uns in Klasse 2-3)

  35. Lehrplanpunkt 3.MD.C.6 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Flächeninhalte durch Auszählen von Einheitsquadraten messen (Quadratzentimeter, Quadratmeter, Quadratzoll, Quadratfuß und improvisierte Einheiten).

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Measure areas by counting unit squares (square cm, square m, square in, square ft, and improvised units).

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, standard 3.MD.C.6

    Auf dieser Stufe nicht gefordert: customary units (inches, feet, yards): not in our printable tasks yet, metric units only

    Flächeninhalt durch Zählen von Einheitsquadraten bestimmen (bei uns in Klasse 2-3)

  36. Lehrplanpunkt 3.MD.C.7 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Den Flächeninhalt mit den Operationen der Multiplikation und Addition in Beziehung setzen. a. Den Flächeninhalt eines Rechtecks mit ganzzahligen Seitenlängen durch Auslegen bestimmen und zeigen, dass der Flächeninhalt derselbe ist, der sich durch Multiplikation der Seitenlängen ergeben würde. b. Seitenlängen multiplizieren, um Flächeninhalte von Rechtecken mit ganzzahligen Seitenlängen beim Lösen von Problemen aus der realen Welt und mathematischen Problemen zu bestimmen, und ganzzahlige Produkte als Rechteckflächen beim mathematischen Argumentieren darstellen. c. Auslegen verwenden, um an einem konkreten Fall zu zeigen, dass der Flächeninhalt eines Rechtecks mit ganzzahligen Seitenlängen a und b + c die Summe von a × b und a × c ist. Flächenmodelle verwenden, um das Distributivgesetz beim mathematischen Argumentieren darzustellen. d. Den Flächeninhalt als additiv erkennen. Flächeninhalte geradlinig begrenzter Figuren bestimmen, indem diese in nicht überlappende Rechtecke zerlegt und die Flächeninhalte der nicht überlappenden Teile addiert werden, und dieses Verfahren zur Lösung von Problemen aus der realen Welt anwenden.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Relate area to the operations of multiplication and addition. a. Find the area of a rectangle with whole-number side lengths by tiling it, and show that the area is the same as would be found by multiplying the side lengths. b. Multiply side lengths to find areas of rectangles with whole-number side lengths in the context of solving real world and mathematical problems, and represent whole-number products as rectangular areas in mathematical reasoning. c. Use tiling to show in a concrete case that the area of a rectangle with whole-number side lengths a and b + c is the sum of a × b and a × c. Use area models to represent the distributive property in mathematical reasoning. d. Recognize area as additive. Find areas of rectilinear figures by decomposing them into non-overlapping rectangles and adding the areas of the non-overlapping parts, applying this technique to solve real world problems.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, standard 3.MD.C.7

    Zahlenraum: whole numbers up to 100

    Flächeninhalt durch Zählen von Einheitsquadraten bestimmen (bei uns in Klasse 2-3) · Einmaleins bis 100 (bei uns in Klasse 2-3)

  37. Lehrplanpunkt 3.MD.D.8 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Probleme aus der realen Welt und mathematische Probleme zum Umfang von Polygonen lösen, einschließlich des Bestimmens des Umfangs bei gegebenen Seitenlängen, des Bestimmens einer unbekannten Seitenlänge und des Darstellens von Rechtecken mit demselben Umfang und unterschiedlichen Flächeninhalten oder mit demselben Flächeninhalt und unterschiedlichen Umfängen.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Solve real world and mathematical problems involving perimeters of polygons, including finding the perimeter given the side lengths, finding an unknown side length, and exhibiting rectangles with the same perimeter and different areas or with the same area and different perimeters.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Measurement and Data, standard 3.MD.D.8

    Zahlenraum: whole numbers up to 1000

    Den Umfang eines Rechtecks berechnen (bei uns in Klasse 3) · Den Umfang eines Quadrats berechnen (bei uns in Klasse 3) · Den Umfang eines Dreiecks berechnen (bei uns in Klasse 3)

  38. Lehrplanpunkt 3.G · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Geometrie

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Geometry

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, domain Geometry (3.G)

  39. Lehrplanpunkt 3.G.A · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Mit Formen und ihren Eigenschaften argumentieren.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Reason with shapes and their attributes.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Geometry, cluster A

  40. Lehrplanpunkt 3.G.A.1 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Understand that shapes in different categories (e.g., rhombuses, rectangles, and others) may share attributes (e.g., having four sides), and that the shared attributes can define a larger category (e.g., quadrilaterals). Recognize rhombuses, rectangles, and squares as examples of quadrilaterals, and draw examples of quadrilaterals that do not belong to any of these subcategories.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Geometry, standard 3.G.A.1

    Bestimmen von 2D-Formen und Vierecken (bei uns in Klasse K-3)

  41. Lehrplanpunkt 3.G.A.2 · Lerninhalte · mit dem Rechtsakt abgeglichen

    Formen in Teile mit gleichem Flächeninhalt zerlegen. Den Flächeninhalt jedes Teils als Stammbruch des Ganzen ausdrücken. Zum Beispiel eine Form in 4 Teile mit gleichem Flächeninhalt zerlegen und den Flächeninhalt jedes Teils als 1/4 des Flächeninhalts der Form beschreiben.

    unsere Übersetzung · Originalwortlaut (EN): Partition shapes into parts with equal areas. Express the area of each part as a unit fraction of the whole. For example, partition a shape into 4 parts with equal area, and describe the area of each part as 1/4 of the area of the shape.

    CCSS Mathematics (2010), Grade 3, Geometry, standard 3.G.A.2

    Brüche als Zahlen verstehen (bei uns in Klasse 3) · Hälften und Viertel von Formen und Mengen (bei uns in Klasse 1-3)

Kompetenzen Schritt für Schritt

Flächeninhalt durch Zählen von Einheitsquadraten bestimmen

Kinder lernen, den Flächeninhalt ebener Figuren zu bestimmen, indem sie diese lückenlos und ohne Überlappungen mit Einheitsquadraten auslegen und das Zählen mit der Multiplikation im Zahlenraum bis 100 verknüpfen.

Lehrplanpunkt 2.G.A.2 Ein Rechteck in Zeilen und Spalten gleich großer Quadrate unterteilen und zählen, um deren Gesamtzahl zu ermitteln. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.C.5 Flächeninhalt als Eigenschaft ebener Figuren erkennen und Konzepte der Flächenmessung verstehen. a. Ein Quadrat mit der Seitenlänge 1 Einheit, genannt „Einheitsquadrat“, hat einen Flächeninhalt von „einer Flächeneinheit“ und kann zur Flächenmessung verwendet werden. b. Eine ebene Figur, die lückenlos und ohne Überlappungen mit n Einheitsquadraten ausgelegt werden kann, hat einen Flächeninhalt von n Flächeneinheiten. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.C.6 Flächeninhalte durch Auszählen von Einheitsquadraten messen (Quadratzentimeter, Quadratmeter, Quadratzoll, Quadratfuß und improvisierte Einheiten). (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.C.7 Den Flächeninhalt mit den Operationen der Multiplikation und Addition in Beziehung setzen. a. Den Flächeninhalt eines Rechtecks mit ganzzahligen Seitenlängen durch Auslegen bestimmen und zeigen, dass der Flächeninhalt derselbe ist, der sich durch Multiplikation der Seitenlängen ergeben würde. b. Seitenlängen multiplizieren, um Flächeninhalte von Rechtecken mit ganzzahligen Seitenlängen beim Lösen von Problemen aus der realen Welt und mathematischen Problemen zu bestimmen, und ganzzahlige Produkte als Rechteckflächen beim mathematischen Argumentieren darstellen. c. Auslegen verwenden, um an einem konkreten Fall zu zeigen, dass der Flächeninhalt eines Rechtecks mit ganzzahligen Seitenlängen a und b + c die Summe von a × b und a × c ist. Flächenmodelle verwenden, um das Distributivgesetz beim mathematischen Argumentieren darzustellen. d. Den Flächeninhalt als additiv erkennen. Flächeninhalte geradlinig begrenzter Figuren bestimmen, indem diese in nicht überlappende Rechtecke zerlegt und die Flächeninhalte der nicht überlappenden Teile addiert werden, und dieses Verfahren zur Lösung von Problemen aus der realen Welt anwenden. (unsere Übersetzung)

In der 3. Klasse messen Kinder den Flächeninhalt einer ebenen Figur, indem sie diese vollständig mit Einheitsquadraten in metrischen Einheiten wie Quadratzentimetern und Quadratmetern auslegen. Sie lernen, dass eine Figur, die lückenlos und ohne Überlappungen bedeckt ist, einen Flächeninhalt hat, der der Gesamtzahl der darin liegenden Quadrateinheiten entspricht. Indem sie diese Quadrate in gleich großen Zeilen und Spalten anordnen, verknüpfen die Schülerinnen und Schüler das Auslegen direkt mit der Multiplikation und arbeiten mit Seitenlängen und Gesamtflächen im Zahlenraum bis 100.

Ein häufiger Fehler entsteht, wenn Kinder Lücken zwischen den Kacheln lassen oder diese überlappen, was zu einem ungenauen Gesamtergebnis führt. Eine weitere häufige Schwierigkeit ist die Verwechslung des Flächeninhalts mit dem Umfang der Figur; Kinder zählen oft die äußeren Markierungen oder die Gitterlinien des Umfangs anstelle der eigentlichen Quadrateinheiten, die die Fläche ausfüllen.

Arbeitsblattaufgaben bieten Kindern praktische Möglichkeiten, dieses Konzept auf Gitternetzen zu erforschen. Ein Kind kann zählen, wie viele Quadrate ein Rechteck bedecken, herausfinden, wie viele Kacheln auf einem teilweise bedeckten Gitter noch fehlen, oder ein Rechteck mit einem vorgegebenen Flächeninhalt zeichnen. Zudem fordern die Aufgaben die Kinder dazu auf, Richtig-oder-Falsch-Aussagen zu bewerten, Fehler beim Auslegen anderer zu erkennen oder den Flächeninhalt einer Figur zu bestimmen, die aus zwei zusammengesetzten Rechtecken besteht.

Zahlenmuster erkennen und fortsetzen

Kinder lernen, die Regel in einem aufsteigenden oder absteigenden Zahlenmuster bis 100 zu erkennen und sie anzuwenden, um fehlende oder nachfolgende Zahlen zu finden.

Lehrplanpunkt 3.OA.D.9 Arithmetische Muster erkennen (einschließlich Mustern in der Additionstabelle oder Multiplikationstabelle) und sie mithilfe von Eigenschaften von Rechenoperationen erklären. Zum Beispiel feststellen, dass das 4-Fache einer Zahl immer gerade ist, und erklären, warum das 4-Fache einer Zahl in zwei gleiche Summanden zerlegt werden kann. (unsere Übersetzung)

Auf dieser Stufe erkennen Kinder die regelmäßige Schrittweite in Folgen ganzer Zahlen bis 100. Sie finden heraus, um wie viel eine Zahlenfolge jedes Mal wächst oder schrumpft – wie etwa das Addieren von 4 oder das Rückwärtszählen in 3er-Schritten – und nutzen diese Regel, um nachfolgende Zahlen vorherzusagen, die Startzahl zu bestimmen oder weiter hinten liegende Zahlen zu berechnen.

Eine häufige Hürde tritt auf, wenn Kinder nur den Unterschied zwischen den ersten beiden Zahlen prüfen und die Regel annehmen, ohne den Rest der Zahlenfolge zu überprüfen. Kinder geraten auch ins Stolpern, wenn ein Muster rückwärts zählt: Sie addieren dann oft, anstatt zu subtrahieren, insbesondere wenn sie einen fehlenden Wert in der Mitte ergänzen oder zur ersten Zahl zurückrechnen sollen.

Übungsaktivitäten zeigen Zahlenfolgen mit fehlenden Werten an verschiedenen Stellen. Die Kinder bearbeiten Aufgaben wie das Auswählen der nächsten Zahl, das Bestimmen, um wie viel ein Muster jedes Mal wächst, das Einsetzen einer in der Mitte fehlenden Zahl oder das Korrigieren einer falsch fortgesetzten Zahlenfolge. Andere Aufgaben fordern sie dazu auf zu entscheiden, ob eine vorgegebene nächste Zahl wahr oder falsch ist, einem Countdown-Rhythmus zu folgen oder zwei verschiedene Muster zu vergleichen, um festzustellen, welches schneller wächst und um wie viel.

Divisionsaufgaben bis 100

Kinder lernen, Divisionsaufgaben im Zahlenraum bis 100 zu lösen, indem sie Mengen gleichmäßig aufteilen, fehlende Divisoren finden und die Division mit der Multiplikation verknüpfen.

Lehrplanpunkt 3.OA.A.2 Ganzzahlige Quotienten ganzer Zahlen interpretieren, z. B. 56 ÷ 8 als die Anzahl der Objekte in jedem Anteil interpretieren, wenn 56 Objekte gleichmäßig in 8 Anteile aufgeteilt werden, oder als eine Anzahl von Anteilen, wenn 56 Objekte in gleiche Anteile von jeweils 8 Objekten aufgeteilt werden. Zum Beispiel einen Kontext beschreiben, in dem eine Anzahl von Anteilen oder eine Anzahl von Gruppen als 56 ÷ 8 ausgedrückt werden kann. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.A.3 Multiplikation und Division im Zahlenraum bis 100 anwenden, um Sachaufgaben in Situationen mit gleich großen Gruppen, Anordnungen und Größen zu lösen, z. B. durch die Verwendung von Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl, um das Problem darzustellen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.A.4 Bestimme die unbekannte ganze Zahl in einer Multiplikations- oder Divisionsgleichung, die drei ganze Zahlen zueinander in Beziehung setzt. Bestimme zum Beispiel die unbekannte Zahl, die die Gleichung wahr macht, in jeder der Gleichungen 8 × ? = 48, 5 = □ ÷ 3, 6 × 6 = ?. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.C.7 Geläufig im Zahlenraum bis 100 multiplizieren und dividieren unter Anwendung von Strategien wie der Beziehung zwischen Multiplikation und Division (z. B. wenn man weiß, dass 8 × 5 = 40, weiß man, dass 40 ÷ 5 = 8) oder Eigenschaften von Rechenoperationen. Bis zum Ende der 3. Klasse alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig wissen. (unsere Übersetzung)

Drittklässler lernen, ganze Zahlen im Zahlenraum bis 100 zu dividieren, wobei der Schwerpunkt auf den Divisionsaufgaben liegt, die direkt mit dem kleinen Einmaleins verknüpft sind. Sie verstehen die Division auf zwei konkrete Weisen: als Aufteilen einer Gesamtmenge in gleich große Gruppen (z. B. ermitteln, wie viele Gegenstände jede Person erhält) und als Bestimmen, wie viele Gruppen einer festen Größe gebildet werden können (z. B. herausfinden, wie viele Packungen gefüllt werden können). Sie lernen außerdem, fehlende Werte in Gleichungen zu finden, bei denen der Divisor oder der Dividend unbekannt ist, wie etwa das Berechnen des Kästchens in □ ÷ 3 = 5.

Eine häufige Hürde ist das Verwechseln von Dividend und Divisor oder das Vertauschen der Anzahl der Gruppen mit der Gruppengröße. Beim Lösen von Textaufgaben wissen Kinder oft, dass die Lösung eine Division erfordert, setzen die Zahlen jedoch in der falschen Reihenfolge ein. Viele haben auch Schwierigkeiten, wenn sie die Division als eine unbekannte, isolierte Rechenart betrachten, anstatt ihre bekannten Malfolgen zu nutzen, um den fehlenden Faktor zu ermitteln.

Übungsaufgaben vertiefen diese Konzepte sowohl rechnerisch als auch im Sachzusammenhang:

  • Textaufgaben, bei denen Kinder Gegenstände gleichmäßig aufteilen, bestimmen, wie viele Gegenstände in eine Reihe passen, oder berechnen, wie viele Packungen gefüllt werden können.
  • Gleichungsrätsel, bei denen Kinder herausfinden müssen, durch welche Zahl dividiert wurde, oder überflüssige Zahlen herausfiltern, die nicht dazugehören.
  • Überprüfungsaufgaben, bei denen die Lernenden eine gelöste Divisionsaufgabe kontrollieren, um den Fehler zu finden und zu korrigieren.

Verstrichene Zeit und Minuten berechnen

Kinder lernen, die Uhrzeit minutengenau abzulesen, Zeitspannen zu berechnen und Sachaufgaben zum Addieren oder Subtrahieren von Zeitintervallen in Minuten zu lösen.

Lehrplanpunkt 2.MD.C.7 Die Uhrzeit an analogen und digitalen Uhren auf fünf Minuten genau ablesen und aufschreiben unter Verwendung von a.m. und p.m. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.A.1 Die Uhrzeit auf die Minute genau ablesen und aufschreiben und Zeitspannen in Minuten messen. Sachaufgaben zur Addition und Subtraktion von Zeitspannen in Minuten lösen, z. B. durch die Darstellung der Aufgabe auf einem Zahlenstrahl. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse lesen und schreiben Kinder die Uhrzeit minutengenau und lösen Sachaufgaben zur Addition und Subtraktion von Zeitspannen in Minuten. Sie messen die Dauer von Ereignissen, bestimmen Anfangs- oder Endzeiten und rechnen ganze Stunden mithilfe von Hilfsmitteln wie Zahlenstrahldiagrammen in Minuten um.

Eine häufige Schwierigkeit entsteht bei Berechnungen über eine Stundengrenze hinweg. Da Kinder die meiste Zeit im Zehnersystem arbeiten, behandeln sie Zeitangaben oft genauso. Wenn beispielsweise 20 Minuten zu 3:50 addiert werden, notiert ein Kind möglicherweise fälschlicherweise 3:70, anstatt zu erkennen, dass 60 Minuten die Stunde vollenden und die Uhr auf 4:10 vorrückt.

Typische Übungsaufgaben konzentrieren sich auf alltagsnahe Zeitprobleme. Auf Arbeitsblättern sollen Kinder ermitteln, wie viele Minuten vergangen sind, eine gesamte Zeitdauer berechnen oder anhand einer Endzeit und einer Zeitspanne herausfinden, wann es begonnen hat. Andere Übungen verlangen das Umrechnen von Stunden in Minuten, den Vergleich zweier Aktivitäten, um zu sehen, wie viel länger die eine als die andere dauerte, oder das chronologische Ordnen einer Liste von geplanten Ereignissen.

Die fehlende Zahl in einer Gleichung finden

Kinder finden die unbekannte Zahl, die durch ein leeres Kästchen dargestellt wird, damit Additions- und Subtraktionsgleichungen ausgeglichen und wahr sind.

Lehrplanpunkt 1.OA.B.4 Subtraktion als Aufgabe mit unbekanntem Summanden verstehen. Zum Beispiel 10 – 8 subtrahieren, indem die Zahl gefunden wird, die zu 8 addiert 10 ergibt. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 1.OA.D.7 Die Bedeutung des Gleichheitszeichens verstehen und bestimmen, ob Gleichungen mit Addition und Subtraktion wahr oder falsch sind. Zum Beispiel: Welche der folgenden Gleichungen sind wahr und welche sind falsch? 6 = 6, 7 = 8 – 1, 5 + 2 = 2 + 5, 4 + 1 = 5 + 2. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 1.OA.D.8 Bestimmen der unbekannten ganzen Zahl in einer Additions- oder Subtraktionsgleichung, die drei ganze Zahlen zueinander in Beziehung setzt. Zum Beispiel die unbekannte Zahl bestimmen, die die Gleichung in jeder der Gleichungen 8 + ? = 11, 5 = □ – 3, 6 + 6 = □ wahr macht. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.A.4 Bestimme die unbekannte ganze Zahl in einer Multiplikations- oder Divisionsgleichung, die drei ganze Zahlen zueinander in Beziehung setzt. Bestimme zum Beispiel die unbekannte Zahl, die die Gleichung wahr macht, in jeder der Gleichungen 8 × ? = 48, 5 = □ ÷ 3, 6 × 6 = ?. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt K.OA.A.3 Zahlen kleiner oder gleich 10 auf mehr als eine Weise in Paare zerlegen, z. B. unter Verwendung von Gegenständen oder Zeichnungen, und jede Zerlegung durch eine Zeichnung oder Gleichung festhalten (z. B. 5 = 2 + 3 und 5 = 4 + 1). (unsere Übersetzung)

In dieser Phase bestimmen Kinder die unbekannte ganze Zahl, die eine Gleichung wahr macht, und arbeiten dabei mit Zahlen bis 100. Anstatt einfach von links nach rechts zu rechnen, bestimmen sie fehlende Werte an verschiedenen Stellen, wie etwa einen unbekannten Summanden (8 + □ = 15) oder eine unbekannte Ausgangszahl bei der Subtraktion (□ – 6 = 14). Sie zeigen ein Verständnis dafür, dass das Gleichheitszeichen bedeutet, dass beide Seiten der Gleichung genau denselben Wert haben müssen.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn Kinder das Gleichheitszeichen als Rechenaufforderung im Sinne von „Berechne jetzt das Ergebnis“ auffassen. Wenn ein Kind beispielsweise vor □ – 4 = 10 steht, sieht es vielleicht die Zahlen 4 und 10 und subtrahiert sie, um 6 zu erhalten, anstatt zu erkennen, dass die Ausgangszahl größer als 10 sein muss. Ebenso berechnen sie bei Gleichungen mit Rechenoperationen auf beiden Seiten oft den ersten Teil und tragen dieses Ergebnis in das Kästchen ein, ohne die übrigen Zahlen auszugleichen.

Übungsaufgaben bieten konkrete visuelle und numerische Darstellungen, um das Gleichgewichtsprinzip zu festigen:

  • Fehlender Summand (Kästchengleichung) und Ein Kästchen in einer Summe aus drei Zahlen, bei denen Kinder den fehlenden Teil erschließen, der zum Erreichen der Gesamtzahl benötigt wird.
  • Ein Kästchen bei der Subtraktion: Von welcher Zahl wurde abgezogen?, was von den Schülerinnen und Schülern verlangt, das ursprüngliche Ganze zu finden.
  • Eine Balkenwaage im Gleichgewicht: Wie viel wiegt der verdeckte Block? und Wie viele fehlen noch, damit beide Seiten gleich sind?, die visuelle Gewichte nutzen, um zu zeigen, dass beide Seiten im Gleichgewicht sein müssen.
  • Welche Zahl versteckt sich im Kästchen? und Fülle beide Kästchen nacheinander aus, die Lernende Schritt für Schritt durch Gleichungen führen.

Einmaleins bis 100

Kinder lernen, zwei einstellige Zahlen mit Produkten bis 100 mithilfe von gleich großen Gruppen, Punktefeldern und Einmaleinstabellen zu multiplizieren.

Lehrplanpunkt 2.G.A.2 Ein Rechteck in Zeilen und Spalten gleich großer Quadrate unterteilen und zählen, um deren Gesamtzahl zu ermitteln. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.OA.C.4 Addition verwenden, um die Gesamtzahl von Objekten zu ermitteln, die in rechteckigen Anordnungen mit bis zu 5 Zeilen und bis zu 5 Spalten angeordnet sind; eine Gleichung aufstellen, um die Gesamtzahl als Summe gleicher Summanden auszudrücken. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.C.7 Den Flächeninhalt mit den Operationen der Multiplikation und Addition in Beziehung setzen. a. Den Flächeninhalt eines Rechtecks mit ganzzahligen Seitenlängen durch Auslegen bestimmen und zeigen, dass der Flächeninhalt derselbe ist, der sich durch Multiplikation der Seitenlängen ergeben würde. b. Seitenlängen multiplizieren, um Flächeninhalte von Rechtecken mit ganzzahligen Seitenlängen beim Lösen von Problemen aus der realen Welt und mathematischen Problemen zu bestimmen, und ganzzahlige Produkte als Rechteckflächen beim mathematischen Argumentieren darstellen. c. Auslegen verwenden, um an einem konkreten Fall zu zeigen, dass der Flächeninhalt eines Rechtecks mit ganzzahligen Seitenlängen a und b + c die Summe von a × b und a × c ist. Flächenmodelle verwenden, um das Distributivgesetz beim mathematischen Argumentieren darzustellen. d. Den Flächeninhalt als additiv erkennen. Flächeninhalte geradlinig begrenzter Figuren bestimmen, indem diese in nicht überlappende Rechtecke zerlegt und die Flächeninhalte der nicht überlappenden Teile addiert werden, und dieses Verfahren zur Lösung von Problemen aus der realen Welt anwenden. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.A.1 Produkte ganzer Zahlen interpretieren, z. B. 5 × 7 als die Gesamtzahl von Objekten in 5 Gruppen von je 7 Objekten interpretieren. Zum Beispiel einen Kontext beschreiben, in dem eine Gesamtzahl von Objekten als 5 × 7 ausgedrückt werden kann. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.A.3 Multiplikation und Division im Zahlenraum bis 100 anwenden, um Sachaufgaben in Situationen mit gleich großen Gruppen, Anordnungen und Größen zu lösen, z. B. durch die Verwendung von Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl, um das Problem darzustellen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.C.7 Geläufig im Zahlenraum bis 100 multiplizieren und dividieren unter Anwendung von Strategien wie der Beziehung zwischen Multiplikation und Division (z. B. wenn man weiß, dass 8 × 5 = 40, weiß man, dass 40 ÷ 5 = 8) oder Eigenschaften von Rechenoperationen. Bis zum Ende der 3. Klasse alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig wissen. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse beschäftigen sich Kinder mit Multiplikationsaufgaben bis 100 mit dem Ziel, alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig zu kennen. Sie lernen, Ausdrücke wie 5 × 7 als Gesamtzahl von Objekten in 5 gleich großen Gruppen zu je 7 zu interpretieren oder als rechteckiges Punktefeld mit 5 Zeilen und 7 Spalten. Sie verknüpfen diese Modelle auch mit der Geometrie, indem sie erkennen, wie das Auslegen eines Rechtecks mit Einheitsquadraten direkt mit der Multiplikation der Seitenlängen zusammenhängt.

Eine häufige Schwierigkeit entsteht, wenn Kinder Multiplikation mit Addition verwechseln und fälschlicherweise die beiden Faktoren addieren (wie etwa 4 + 6 statt 4 × 6 zu berechnen). Auch das Verzählen bei Zeilen oder Spalten in visuellen Punktefeldern kommt häufig vor, ebenso wie das Verlieren des Überblicks beim Zählen in Schritten, wenn ein fehlender Faktor bestimmt werden soll (wie etwa beim Lösen von ___ × 6 = 42).

Aufgaben auf Arbeitsblättern bieten Kindern vielfältige Möglichkeiten, diese Grundlagen zu üben:

  • Bestimmen der Gesamtzahl durch Zählen von Punkten in einem Punktefeld oder Berechnen von Gegenständen, die in gleich großen Gruppen angeordnet sind.
  • Vervollständigen von Zeilen und Spalten in einer Einmaleins-Tabelle bis 100 oder Bestimmen eines fehlenden Faktors.
  • Vergleichen von Ergebnissen, um festzustellen, welches Produkt größer ist und um wie viel.
  • Überprüfen gerechneter Aufgaben, um Fehler zu finden oder Zahlen zu erkennen, die nicht dazugehören.

Den Umfang eines Quadrats berechnen

Kinder lernen, den Gesamtumfang eines Quadrats zu berechnen und rückwärts zu rechnen, um eine fehlende Seitenlänge mit ganzen Zahlen bis 1000 zu bestimmen.

Lehrplanpunkt 3.MD.D.8 Probleme aus der realen Welt und mathematische Probleme zum Umfang von Polygonen lösen, einschließlich des Bestimmens des Umfangs bei gegebenen Seitenlängen, des Bestimmens einer unbekannten Seitenlänge und des Darstellens von Rechtecken mit demselben Umfang und unterschiedlichen Flächeninhalten oder mit demselben Flächeninhalt und unterschiedlichen Umfängen. (unsere Übersetzung)

Kinder lernen, den Umfang eines Quadrats zu bestimmen, indem sie die Regel nutzen, dass alle vier Seiten gleich lang sind. Bei der Arbeit mit ganzen Zahlen bis 1000 addieren die Schülerinnen und Schüler entweder die vier Seitenlängen oder multiplizieren eine einzelne Seitenlänge mit 4. Sie kehren diesen Vorgang auch um und nutzen die Division, um die unbekannte Seitenlänge zu berechnen, wenn der Gesamtumfang vorgegeben ist.

Ein häufiger Fehler ist das Verwechseln von Umfang und Flächeninhalt. Anstatt die äußere Begrenzung zu messen, multiplizieren Kinder häufig zwei Seiten miteinander. Ein weiterer typischer Fehler tritt auf, wenn an einem Quadrat nur eine Seite beschriftet ist: Schülerinnen und Schüler nehmen dann oft an, dass ihnen Informationen fehlen, und vergessen dabei, dass die Seiten eines Quadrats immer gleich lang sind.

Zu den Übungsaufgaben gehören das Zählen von Einheiten entlang der Kanten eines Quadrats auf einem Gitter, das Berechnen des Umfangs anhand beschrifteter Seitenmaße und das Bestimmen der Seitenlänge eines Quadrats aus seinem Umfang. Die Kinder beurteilen außerdem Richtig-oder-Falsch-Aussagen, vergleichen, wie stark sich zwei Umfänge unterscheiden, und untersuchen gelöste Aufgaben, um Rechenfehler zu finden und zu korrigieren.

Daten aus Tabellen und Balkendiagrammen ablesen

Kinder lernen, Tabellen und skalierte Balkendiagramme zu lesen, um Kategorien zu vergleichen und „Wie viele mehr“- oder „Wie viele weniger“-Aufgaben mit Zahlen bis 1.000 zu lösen.

Lehrplanpunkt 1.MD.C.4 Daten mit bis zu drei Kategorien ordnen, darstellen und interpretieren; Fragen zur Gesamtzahl der Datenpunkte, dazu, wie viele in jeder Kategorie sind, und wie viele mehr oder weniger in einer Kategorie als in einer anderen sind, stellen und beantworten. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.MD.D.10 Ein Bilddiagramm und ein Balkendiagramm (mit Einer-Skalierung) zeichnen, um einen Datensatz mit bis zu vier Kategorien darzustellen. Einfache Aufgaben zum Zusammenfügen, Zerlegen und Vergleichen unter Verwendung von in einem Balkendiagramm dargestellten Informationen lösen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.B.3 Ein skaliertes Bilddiagramm und ein skaliertes Balkendiagramm zeichnen, um einen Datensatz mit mehreren Kategorien darzustellen. Ein- und zweischrittige „Wie viele mehr“- und „Wie viele weniger“-Aufgaben unter Verwendung von Informationen lösen, die in skalierten Balkendiagrammen dargestellt sind. Zum Beispiel ein Balkendiagramm zeichnen, in dem jedes Quadrat im Balkendiagramm 5 Haustiere darstellen könnte. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse interpretieren Kinder Daten, die in Tabellen und skalierten Balkendiagrammen dargestellt sind, unter Verwendung ganzer Zahlen bis 1.000. Auf dieser Stufe gehen sie über das reine Ablesen einzelner Werte hinaus und lösen ein- und zweistufige Vergleichsaufgaben, bei denen sie durch Addition und Subtraktion ermitteln, wie viele mehr oder wie viele weniger zu bestimmten Kategorien gehören.

Ein typischer Fehler tritt auf, wenn Kinder skalierte Balkendiagramme wie Diagramme mit Einzelschritten behandeln. Anstatt die Skalierung auf der Achse zu überprüfen – wo jedes Gitterkästchen 5, 10 oder mehr Einheiten darstellen kann –, zählen sie häufig jedes Kästchen einfach als eins. Kinder können auch bei mehrschrittigen Aufgaben den Überblick verlieren und die falschen Kategorien vergleichen, wenn sie den Unterschied zwischen Zeilen ermitteln sollen.

Übungsaufgaben präsentieren eine Tabelle oder ein Balkendiagramm zusammen mit direkten Vergleichsfragen. Die Kinder bestimmen, welche Kategorie die meisten enthält, zählen, wie viele Gruppen über einer bestimmten Zahl liegen, ermitteln den Unterschied zwischen dem größten und dem kleinsten Wert oder beurteilen Richtig-oder-Falsch-Aussagen über die Differenz zwischen zwei Zeilen.

Den Umfang eines Rechtecks berechnen

Kinder lernen, den Umfang eines Rechtecks zu bestimmen und fehlende Seiten mit ganzen Zahlen bis 1000 zu berechnen.

Lehrplanpunkt 3.MD.D.8 Probleme aus der realen Welt und mathematische Probleme zum Umfang von Polygonen lösen, einschließlich des Bestimmens des Umfangs bei gegebenen Seitenlängen, des Bestimmens einer unbekannten Seitenlänge und des Darstellens von Rechtecken mit demselben Umfang und unterschiedlichen Flächeninhalten oder mit demselben Flächeninhalt und unterschiedlichen Umfängen. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse lernen Kinder, dass der Umfang die gesamte Grenzlänge um eine Figur herum ist. Bei der Arbeit mit ganzen Zahlen bis 1000 berechnen sie den Umfang, indem sie die Längen aller vier Seiten eines Rechtecks addieren. Sie wenden auch die Eigenschaften von Rechtecken an – im Wissen, dass gegenüberliegende Seiten gleich lang sind –, um eine unbekannte Seitenlänge zu bestimmen, wenn der Gesamtumfang und eine Seitenlänge vorgegeben sind.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn Kinder den Umfang mit dem Flächeninhalt verwechseln und die Seitenlängen multiplizieren, anstatt sie zu addieren. Ein weiteres typisches Versehen ist, nur die beiden sichtbaren, beschrifteten Seiten (eine Länge und eine Breite) zu addieren und dabei zu vergessen, die anderen beiden Seiten einzubeziehen, um den vollständigen Weg um die Figur herum zu erfassen.

Arbeitsblätter fördern dieses Verständnis durch abwechslungsreiche visuelle Aufgaben:

  • Zählen von Einheitsstrecken um ein auf einem Gitter gezeichnetes Rechteck.
  • Berechnen des Gesamtumfangs oder Bestimmen einer fehlenden Seitenlänge anhand einer beschrifteten Skizze.
  • Zeichnen eines Rechtecks, das einem vorgegebenen Umfang entspricht.
  • Vergleichen zweier Figuren, um festzustellen, welche Form den größeren Umfang hat, oder Überprüfen von Aufgaben wie Stimmt dieser Umfang?.

Hälften und Viertel von Formen und Mengen

Kinder lernen, Formen und Mengen in zwei oder vier gleiche Teile zu teilen, jeden Anteil als Bruch 1/2 oder 1/4 zu bestimmen und die Gesamtmenge anhand eines Teils zu ermitteln.

Lehrplanpunkt 1.G.A.3 Kreise und Rechtecke in zwei und vier gleiche Teile zerlegen, die Teile mit den Wörtern Hälften und Viertel beschreiben und die Formulierungen die Hälfte von und ein Viertel von verwenden. Das Ganze als zwei oder vier der Teile beschreiben. Anhand dieser Beispiele verstehen, dass das Zerlegen in mehr gleiche Teile kleinere Teile erzeugt. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.G.A.3 Kreise und Rechtecke in zwei, drei oder vier gleiche Teile zerlegen, die Teile mit den Wörtern Hälften, Drittel, die Hälfte von, ein Drittel von usw. beschreiben und das Ganze als zwei Hälften, drei Drittel, vier Viertel beschreiben. Erkennen, dass gleiche Teile identischer Ganzer nicht dieselbe Form haben müssen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.G.A.2 Formen in Teile mit gleichem Flächeninhalt zerlegen. Den Flächeninhalt jedes Teils als Stammbruch des Ganzen ausdrücken. Zum Beispiel eine Form in 4 Teile mit gleichem Flächeninhalt zerlegen und den Flächeninhalt jedes Teils als 1/4 des Flächeninhalts der Form beschreiben. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.NF.A.1 Einen Bruch 1/b als die Größe verstehen, die durch 1 Teil gebildet wird, wenn ein Ganzes in b gleich große Teile zerlegt wird; einen Bruch a/b als die Größe verstehen, die durch a Teile der Größe 1/b gebildet wird. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse verknüpfen Kinder das anschauliche Aufteilen mit der formalen Bruchschreibweise mit den Nennern 2 und 4. Sie unterteilen Formen in zwei oder vier flächengleiche Teile und benennen jeden Anteil als Stammbruch 1/2 oder 1/4. Sie erweitern dieses Verständnis auch über einzelne Formen hinaus auf Ansammlungen von Objekten, indem sie eine Menge in zwei oder vier gleich große Gruppen aufteilen und die Gesamtgröße eines Ganzen bestimmen, wenn die Anzahl nur eines Teils gegeben ist.

Ein häufiger Stolperstein besteht darin, sich auf die Anzahl der Teile statt auf deren gleiche Größe zu konzentrieren. Kinder bezeichnen oft jede in vier Teile zerlegte Form als „Viertel“, selbst wenn die Teile völlig ungleiche Flächen haben. Bei der Arbeit mit Objektmengen verwechseln Kinder häufig den gesuchten Bruchteil mit dem Rest, indem sie beispielsweise versehentlich die nicht schattierten Elemente anstelle des schattierten Bruchteils zählen.

Aufgaben auf Arbeitsblättern festigen diese Konzepte durch vielfältige Darstellungen. Ein Kind prüft möglicherweise, ob ein unterteilter Kreis oder ein unterteiltes Rechteck korrekt einen Teil eines Ganzen darstellt, berechnet einen Bruchteil einer Menge, um herauszufinden, wie viele Elemente einen Teil ausmachen, oder löst Umkehraufgaben, um zu ermitteln, wie viele es insgesamt sind, wenn ein Teil bekannt ist. Andere Aufgaben fordern sie dazu auf, Fehler bei ungleichmäßigen Gruppen zu erkennen und zu korrigieren oder Richtig-Falsch-Aussagen über unschattierte Teile zu beurteilen.

Zweistufige Rechenaufgaben und Reihenfolge der Rechenoperationen

Kinder lernen, zweischrittige Aufgaben unter Verwendung der vier Grundrechenarten in der richtigen Reihenfolge zu lösen, wobei sie mit Gleichungen und Alltagssituationen arbeiten.

Lehrplanpunkt 3.OA.B.5 Eigenschaften von Rechenoperationen als Strategien zum Multiplizieren und Dividieren anwenden. Beispiele: Wenn 6 × 4 = 24 bekannt ist, ist auch 4 × 6 = 24 bekannt. (Kommutativgesetz der Multiplikation.) 3 × 5 × 2 kann ermittelt werden durch 3 × 5 = 15, dann 15 × 2 = 30, oder durch 5 × 2 = 10, dann 3 × 10 = 30. (Assoziativgesetz der Multiplikation.) Wenn man weiß, dass 8 × 5 = 40 und 8 × 2 = 16 ist, kann man 8 × 7 als 8 × (5 + 2) = (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56 bestimmen. (Distributivgesetz.) (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.D.8 Zweischrittige Sachaufgaben unter Verwendung der vier Grundrechenarten lösen. Diese Aufgaben mithilfe von Gleichungen mit einem Buchstaben für die unbekannte Größe darstellen. Die Plausibilität von Antworten mithilfe von Kopfrechnen und Schätzstrategien einschließlich Runden beurteilen. (unsere Übersetzung)

In der 3. Klasse lernen Kinder, Aufgaben zu lösen, die zwei separate Rechenschritte unter Verwendung von Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division erfordern. Sie wenden grundlegende Multiplikations- und Divisionsstrategien im Zahlenraum bis 100 an, lösen zweistufige Textaufgaben mit ganzen Zahlen bis 1.000 und stellen unbekannte Größen mit Buchstaben dar, während sie ihre Ergebnisse mithilfe von Schätzungen und Runden überprüfen.

Eine häufige Hürde ist das strikte Lesen von Rechenausdrücken von links nach rechts. Bei einem Ausdruck wie 4 + 3 × 2 addieren Kinder oft zuerst 4 und 3, weil dies zuerst auf dem Blatt steht, und kommen so auf ein falsches Gesamtergebnis von 14, anstatt zuerst die Multiplikation auszuführen, um 10 zu erhalten. Bei Textaufgaben entsteht Verwirrung meist dadurch, dass es schwerfällt zu bestimmen, welche Rechenoperation zuerst erfolgen muss, um den fehlenden Zwischenwert zu ermitteln.

Arbeitsblattaufgaben bauen diese Fertigkeit sowohl durch numerische Ausdrücke als auch durch lebensnahe Kontexte auf:

  • Direkte Rechenübungen wie Rechenreihenfolge: Wähle das richtige Ergebnis und Wahr oder Falsch-Aussagen.
  • Gruppierungsszenarien wie das Ermitteln einer Gesamtsumme aus zwei Arten von Gruppen, eine Gesamtzahl oder das Lösen von zuerst wie viele in einer, dann wie viele insgesamt.
  • Aufteil- und Subtraktionssituationen wie das Ermitteln von wie viele übrig bleiben, nachdem an jeden gleich viel verteilt wurde oder das Erfassen von Mengen, wenn so viele Gruppen von so vielen da waren und dann einige verloren gingen.

Addieren und Subtrahieren untereinander bis 1.000

Kinder lernen, Zahlen bis 1.000 mithilfe schriftlicher Rechenverfahren zuverlässig zu addieren und zu subtrahieren.

Lehrplanpunkt 3.NBT.A.2 Geläufig addieren und subtrahieren im Zahlenraum bis 1000 unter Verwendung von Strategien und Algorithmen, die auf dem Stellenwert, den Eigenschaften von Rechenoperationen und/oder dem Zusammenhang zwischen Addition und Subtraktion basieren. (unsere Übersetzung)

In dieser Klassenstufe berechnen Kinder Summen und Differenzen ganzer Zahlen bis 1.000 mithilfe schriftlicher Rechenverfahren untereinander. Sie ordnen die Ziffern stellenwertgerecht an – Einer, Zehner und Hunderter – und führen die Rechenschritte von rechts nach links aus, wobei sie bis zu drei Zahlen untereinander addieren und Subtraktionen mit zwei- und dreistelligen Zahlen durchführen.

Fehler treten meist beim Übertrag oder Entbündeln auf. Bei der Subtraktion besteht ein typischer Fehler darin, die Ziffern innerhalb einer Spalte umzukehren, um die kleinere Ziffer von der größeren zu subtrahieren (zum Beispiel 5 für 2 minus 7 zu schreiben), anstatt von der links danebenliegenden Spalte zu entbündeln. Zudem vergessen Kinder manchmal, die übertragenen Zehner oder Hunderter zu addieren, insbesondere wenn mit drei einzelnen Summanden gerechnet wird.

Übungsaufgaben stellen untereinander angeordnete Zahlen dar, die direkt berechnet werden sollen, wie etwa die standardmäßige dreistellige Subtraktion oder die schrittweise schriftliche Addition. Andere Aufgaben fordern die Kinder dazu auf, einen fehlenden Summanden zu finden, das richtige Ergebnis aus mehreren Optionen auszuwählen oder einen bestimmten Fehler in einer bereits gelösten Subtraktionsaufgabe zu erkennen und zu korrigieren.

Verwandte Rechenoperationen zum Lösen und Überprüfen verwenden

Kinder lernen, Umkehroperationen zu verwenden – wie die Multiplikation zum Lösen von Divisionen oder die Addition zum Überprüfen von Subtraktionen –, um fehlende Zahlen bis 100 zu finden.

Lehrplanpunkt 1.OA.B.4 Subtraktion als Aufgabe mit unbekanntem Summanden verstehen. Zum Beispiel 10 – 8 subtrahieren, indem die Zahl gefunden wird, die zu 8 addiert 10 ergibt. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.A.4 Bestimme die unbekannte ganze Zahl in einer Multiplikations- oder Divisionsgleichung, die drei ganze Zahlen zueinander in Beziehung setzt. Bestimme zum Beispiel die unbekannte Zahl, die die Gleichung wahr macht, in jeder der Gleichungen 8 × ? = 48, 5 = □ ÷ 3, 6 × 6 = ?. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.B.6 Division als Aufgabe mit unbekanntem Faktor verstehen. Zum Beispiel 32 ÷ 8 finden, indem die Zahl gefunden wird, die mit 8 multipliziert 32 ergibt. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse verknüpfen Kinder Umkehroperationen, um unbekannte ganze Zahlen bis 100 zu ermitteln. Sie lernen, die Division als Aufgabe mit einem unbekannten Faktor zu betrachten, und finden das Ergebnis von 32 ÷ 8, indem sie sich fragen, welche Zahl multipliziert mit 8 gleich 32 ist. Sie bestimmen auch unbekannte Werte in Gleichungen mit drei Zahlen, wie etwa 8 × ? = 48 oder 5 = □ ÷ 3, und nutzen die Addition, um Subtraktionsergebnisse zu überprüfen.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn Kinder beim Umkehren einer Rechenoperation den Zusammenhang zwischen den Zahlen aus den Augen verlieren. Beim Überprüfen einer Subtraktionsaufgabe zieht ein Kind beispielsweise die Differenz von der kleineren Zahl ab, anstatt sie wieder zu addieren, um die ursprüngliche Gesamtzahl zu erhalten. Ebenso versuchen sie bei der Division möglicherweise, die bekannten Zahlen durcheinander zu teilen, ohne zu erkennen, dass sie die Aufgabe als Suche nach einem fehlenden Multiplikationsfaktor umdenken können.

Aufgaben auf Arbeitsblättern bieten Kindern konkrete Möglichkeiten, diese Zusammenhänge zu üben. Die Schüler lösen Aufgaben wie Womit wurde multipliziert?, bestimmen Ausgangsmengen bei Wie viele waren es vor dem Teilen? und überprüfen Rechnungen anhand von Aufgaben wie Eine Subtraktion durch Addition überprüfen und Den Fehler bei der Überprüfung einer Subtraktion korrigieren.

Additionseigenschaften nutzen, um einfach zu addieren

Kinder lernen, Zahlen umzuordnen und zu gruppieren, um schneller zu addieren und fehlende Werte in ausgeglichenen Gleichungen zu finden.

Lehrplanpunkt 1.OA.B.3 Eigenschaften von Rechenoperationen als Strategien zum Addieren und Subtrahieren anwenden. Beispiele: Wenn 8 + 3 = 11 bekannt ist, ist auch 3 + 8 = 11 bekannt. (Kommutativgesetz der Addition.) Um 2 + 6 + 4 zu addieren, können die beiden letzten Zahlen addiert werden, um einen Zehner zu bilden, also 2 + 6 + 4 = 2 + 10 = 12. (Assoziativgesetz der Addition.) (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.NBT.B.6 Bis zu vier zweistellige Zahlen mithilfe von Strategien addieren, die auf dem Stellenwert und den Eigenschaften von Rechenoperationen basieren. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.NBT.B.9 Erklären, warum Additions- und Subtraktionsstrategien funktionieren, unter Verwendung des Stellenwerts und der Eigenschaften von Rechenoperationen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.B.5 Eigenschaften von Rechenoperationen als Strategien zum Multiplizieren und Dividieren anwenden. Beispiele: Wenn 6 × 4 = 24 bekannt ist, ist auch 4 × 6 = 24 bekannt. (Kommutativgesetz der Multiplikation.) 3 × 5 × 2 kann ermittelt werden durch 3 × 5 = 15, dann 15 × 2 = 30, oder durch 5 × 2 = 10, dann 3 × 10 = 30. (Assoziativgesetz der Multiplikation.) Wenn man weiß, dass 8 × 5 = 40 und 8 × 2 = 16 ist, kann man 8 × 7 als 8 × (5 + 2) = (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56 bestimmen. (Distributivgesetz.) (unsere Übersetzung)

Auf dieser Stufe lernen Kinder, Zahlen umzuordnen und zusammenzufassen, um Additionsaufgaben im Zahlenraum bis 100 flexibel zu lösen. Statt Zahlen in einer starren Reihenfolge abzuarbeiten, wenden sie Rechengesetze der Addition an, um bis zu vier zweistellige Zahlen zu kombinieren. Sie lernen, Kombinationen zu erkennen, die das Rechnen erleichtern – wie etwa das Bilden von Paaren, die glatte Zehner ergeben – und verstehen, dass das Vertauschen der Summanden das Gesamtergebnis nicht verändert.

Eine häufige Hürde ist die Gewohnheit, strikt von links nach rechts zu rechnen. Bei einer Gleichung wie 27 + 45 = ___ + 27 beginnen Kinder oft, die Summe von 27 und 45 mühsam auszurechnen, anstatt zu erkennen, dass die Zahlen lediglich die Seiten getauscht haben. Bei längeren Additionsketten übersehen sie häufig einfache Paare und quälen sich mit umständlichem schrittweisem Rechnen ab, anstatt die Summanden in vorteilhafte Paare umzuordnen.

Die Aufgaben auf den Arbeitsblättern bieten gezielte Übung, indem sie den Schwerpunkt auf Gleichwertigkeit und strategisches Gruppieren statt auf reines Ausrechnen legen. Kinder ermitteln, was verborgen ist, wenn Summanden den Platz tauschen, beurteilen, ob eine umgestellte Rechnung eine geschickte Rechenreihenfolge darstellt, und fassen vier Summanden zu zwei vorteilhaften Paaren zusammen, um das Gesamtergebnis effizient zu finden.

Den Umfang eines Dreiecks berechnen

Kinder lernen, den Umfang eines Dreiecks zu berechnen und fehlende Seitenlängen mithilfe von Addition und Subtraktion mit ganzen Zahlen bis 1000 zu bestimmen.

Lehrplanpunkt 3.MD.D.8 Probleme aus der realen Welt und mathematische Probleme zum Umfang von Polygonen lösen, einschließlich des Bestimmens des Umfangs bei gegebenen Seitenlängen, des Bestimmens einer unbekannten Seitenlänge und des Darstellens von Rechtecken mit demselben Umfang und unterschiedlichen Flächeninhalten oder mit demselben Flächeninhalt und unterschiedlichen Umfängen. (unsere Übersetzung)

In der 3. Klasse lernen Schülerinnen und Schüler, den Umfang eines Dreiecks zu bestimmen, indem sie die Längen der drei Seiten mit ganzen Zahlen bis 1000 addieren. Über das bloße Addieren gegebener Maße hinaus berechnen sie eine unbekannte Seitenlänge, wenn der Gesamtumfang bereits bekannt ist. Sie wenden dieses Verständnis auch auf Sonderfälle an, beispielsweise indem sie die gleichen Seitenlängen eines gleichschenkligen Dreiecks nutzen, um ein fehlendes Maß abzuleiten.

Eine häufige Hürde entsteht, wenn Kinder das Finden einer unbekannten Seite mit der Berechnung des Gesamtumfangs verwechseln. Wenn ihnen ein Umfang und zwei Seitenlängen vorgegeben sind, addieren Schülerinnen und Schüler oft instinktiv alle Zahlen, die sie auf der Seite sehen, anstatt die bekannten Seiten vom Gesamtumfang zu subtrahieren. Bei gleichschenkligen Dreiecken vergessen Kinder manchmal, dass die beiden Schenkel den gleichen Wert haben, sodass sie unsicher sind, wie sie vorgehen sollen, wenn nur eine Schenkellänge angegeben ist.

Die Aufgaben bieten abwechslungsreiche Formate, um diese Konzepte zu festigen. Schülerinnen und Schüler berechnen beispielsweise den Gesamtumfang anhand von drei angegebenen Seiten, beurteilen, ob eine Aussage zum Umfang wahr oder falsch ist, oder wählen den richtigen Wert in einer Multiple-Choice-Frage aus. Andere Aufgaben fordern sie dazu auf, die dritte Seite eines Dreiecks zu finden, die Länge des Schenkels eines gleichschenkligen Dreiecks zu berechnen oder zu bestimmen, um wie viel größer der Umfang eines Dreiecks im Vergleich zu einem anderen ist.

Vervollständigen von Eingabe-Ausgabe- und Funktionstabellen

Kinder lernen, die Rechenregel in einer Eingabe-Ausgabe-Tabelle zu finden und fehlende Zahlen im Zahlenraum bis 100 mithilfe von Rechenoperationen wie Multiplikation oder Subtraktion zu berechnen.

Lehrplanpunkt 3.OA.C.7 Geläufig im Zahlenraum bis 100 multiplizieren und dividieren unter Anwendung von Strategien wie der Beziehung zwischen Multiplikation und Division (z. B. wenn man weiß, dass 8 × 5 = 40, weiß man, dass 40 ÷ 5 = 8) oder Eigenschaften von Rechenoperationen. Bis zum Ende der 3. Klasse alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig wissen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.D.9 Arithmetische Muster erkennen (einschließlich Mustern in der Additionstabelle oder Multiplikationstabelle) und sie mithilfe von Eigenschaften von Rechenoperationen erklären. Zum Beispiel feststellen, dass das 4-Fache einer Zahl immer gerade ist, und erklären, warum das 4-Fache einer Zahl in zwei gleiche Summanden zerlegt werden kann. (unsere Übersetzung)

Drittklässler arbeiten mit Ein- und Ausgabetabellen – oft als „Funktionsmaschinen“ veranschaulicht – mit ganzen Zahlen bis 100. Sie analysieren Zahlenpaare, um das arithmetische Muster zu entdecken, das sie verbindet, wie beispielsweise das Multiplizieren mit einem bestimmten Faktor oder das Subtrahieren eines bestimmten Betrags, und wenden diese Regel dann an, um fehlende Werte zu ergänzen.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn Kinder die Regel in die falsche Richtung anwenden. Wenn eine Ausgabe vorgegeben ist und sie die ursprüngliche Eingabe finden sollen, multiplizieren sie oft statt zu dividieren oder subtrahieren statt zu addieren, weil sie vergessen, die Rechenoperation umzukehren. Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, eine Regel bereits nach der Überprüfung einer einzelnen Zeile zu erraten, anstatt sie an mehreren Paaren zu testen, um zu bestätigen, dass das Muster tatsächlich zutrifft.

Aufgaben auf Arbeitsblättern stellen diese Muster typischerweise wie folgt dar:

  • Fehlende Werte finden: Eine vorgegebene Multiplikations- oder Subtraktionsregel anwenden, um zu berechnen, was aus der Maschine herauskommt, oder rückwärts rechnen, um herauszufinden, welche Zahl eingegeben wurde.
  • Die Regel bestimmen: Vollständige Zahlenpaare in einer Tabelle betrachten, um die verborgene Rechenoperation herauszufinden.
  • Fehler korrigieren: Eine bestehende Tabelle überprüfen, um eine Zeile zu erkennen und zu korrigieren, die nicht der festgelegten Regel folgt.

Einstufige Textaufgaben lösen

Kinder lernen, eine kurze Sachaufgabe zu lesen, die richtige Rechenart zu bestimmen und eine unbekannte Zahl im Zahlenraum bis 100 zu ermitteln – auch dann, wenn der Ausgangswert fehlt oder zusätzliche Angaben enthalten sind.

Lehrplanpunkt 1.OA.A.1 Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 20 anwenden, um Sachaufgaben zu lösen, die Situationen des Hinzufügens, Wegnehmens, Zusammenfügens, Zerlegens und Vergleichens mit Unbekannten an allen Positionen beinhalten, z. B. durch die Verwendung von Gegenständen, Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl zur Darstellung der Aufgabe. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 1.OA.A.2 Sachaufgaben lösen, die die Addition von drei ganzen Zahlen erfordern, deren Summe kleiner oder gleich 20 ist, z. B. durch die Verwendung von Gegenständen, Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl zur Darstellung der Aufgabe. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.MD.B.5 Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 100 anwenden, um Sachaufgaben zu lösen, bei denen Längen in denselben Einheiten angegeben sind, z. B. durch die Verwendung von Zeichnungen (wie Zeichnungen von Linealen) und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl, um die Aufgabe darzustellen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.OA.A.1 Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 100 anwenden, um ein- und zweischrittige Sachaufgaben zu lösen, die Situationen des Hinzufügens, Wegnehmens, Zusammenfügens, Zerlegens und Vergleichens beinhalten, mit Unbekannten an allen Positionen, z. B. durch die Verwendung von Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl, um die Aufgabe darzustellen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.A.2 Flüssigkeitsvolumina und Massen von Gegenständen unter Verwendung der Standardeinheiten Gramm (g), Kilogramm (kg) und Liter (l) messen und schätzen. Addieren, subtrahieren, multiplizieren oder dividieren, um einstufige Sachaufgaben zu lösen, die Massen oder Volumina betreffen, die in denselben Einheiten angegeben sind, z. B. mithilfe von Zeichnungen (wie einem Becherglas mit Messskala), um die Aufgabe darzustellen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.A.3 Multiplikation und Division im Zahlenraum bis 100 anwenden, um Sachaufgaben in Situationen mit gleich großen Gruppen, Anordnungen und Größen zu lösen, z. B. durch die Verwendung von Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl, um das Problem darzustellen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt K.OA.A.1 Addition und Subtraktion mit Gegenständen, Fingern, Vorstellungsbildern, Zeichnungen, Geräuschen (z. B. Klatschen), Nachspielen von Situationen, mündlichen Erklärungen, Termen oder Gleichungen darstellen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt K.OA.A.2 Sachaufgaben zur Addition und Subtraktion lösen und im Zahlenraum bis 10 addieren und subtrahieren, z. B. durch die Verwendung von Gegenständen oder Zeichnungen zur Darstellung der Aufgabe. (unsere Übersetzung)

Auf dieser Stufe lösen Kinder einstufige Sachaufgaben mit ganzen Zahlen bis 100. Sie bearbeiten Situationen, in denen Mengen zusammengefügt, Mengen weggenommen oder Gruppen miteinander verglichen werden. Anstatt nur ein Endergebnis zu berechnen, lernen die Kinder, die Sachsituation mithilfe von Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Größe darzustellen und fehlende Mengen am Ende, in der Mitte oder zu Beginn der Situation zu bestimmen.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn Kinder einfach die sichtbaren Zahlen herausgreifen und eine Rechenoperation ausführen, ohne den Kontext zu durchdenken. Wenn eine Aufgabe ein irrelevantes Zusatzdetail enthält oder danach fragt, wie viele Gegenstände es zu Beginn gab, wenden Kinder häufig die falsche Rechenart an – beispielsweise subtrahieren sie, obwohl sie eigentlich addieren müssten, um die Anfangsmenge zu finden.

Die Aufgaben auf den Arbeitsblättern fördern dieses Verständnis, indem sie von den Kindern verlangen zu bestimmen, welche Rechenoperation die Aufgabe löst, bevor sie rechnen. Zu den Aktivitäten gehören das Ermitteln, wie viele übrig sind, das Rückwärtsrechnen, um herauszufinden, wie viele es zu Beginn waren, das Bestimmen der richtigen Rechnung bei einer Textaufgabe mit einer überflüssigen Zahl sowie das Auswählen des richtigen Endergebnisses.

Bestimmen von 2D-Formen und Vierecken

Kinder lernen, flache zweidimensionale Formen zu identifizieren und zu benennen, und erkennen gemeinsame Merkmale wie vier Seiten bei Vierecken, selbst wenn Figuren gedreht oder unterschiedlich groß sind.

Lehrplanpunkt 1.G.A.1 Zwischen definierenden Merkmalen (z. B. Dreiecke sind geschlossen und dreiseitig) und nicht-definierenden Merkmalen (z. B. Farbe, Ausrichtung, Gesamtgröße) unterscheiden; Formen so bauen und zeichnen, dass sie definierende Merkmale aufweisen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.G.A.1 Formen mit vorgegebenen Eigenschaften, wie etwa einer vorgegebenen Anzahl von Winkeln oder einer vorgegebenen Anzahl gleicher Flächen, erkennen und zeichnen. Dreiecke, Vierecke, Fünfecke, Sechsecke und Würfel identifizieren. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.G.A.1 Understand that shapes in different categories (e.g., rhombuses, rectangles, and others) may share attributes (e.g., having four sides), and that the shared attributes can define a larger category (e.g., quadrilaterals). Recognize rhombuses, rectangles, and squares as examples of quadrilaterals, and draw examples of quadrilaterals that do not belong to any of these subcategories.
Lehrplanpunkt K.G.A.1 Gegenstände in der Umwelt mithilfe von Bezeichnungen für Formen beschreiben und die relative Lage dieser Gegenstände mithilfe von Begriffen wie über, unter, neben, vor, hinter und direkt neben beschreiben. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt K.G.A.2 Formen unabhängig von ihrer Orientierung oder Gesamtgröße korrekt benennen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt K.G.A.3 Formen als zweidimensional (in einer Ebene liegend, „flach“) oder dreidimensional („räumlich“) identifizieren. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt K.G.B.4 Zwei- und dreidimensionale Formen in verschiedenen Größen und Orientierungen analysieren und vergleichen unter Verwendung informeller Sprache, um ihre Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Teile (z. B. Anzahl der Seiten und Eckpunkte/„Ecken“) und andere Eigenschaften (z. B. gleich lange Seiten haben) zu beschreiben. (unsere Übersetzung)

In der 3. Klasse bestimmen Kinder zweidimensionale ebene Figuren anhand ihrer definierenden Merkmale wie der Anzahl der Seiten und Winkel. Sie erkennen Formen wie Dreiecke, Fünfecke und Sechsecke, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf Vierecke legen – vierseitige Figuren, zu denen Quadrate, Rechtecke und Rauten gehören.

Ein häufiger Stolperstein tritt auf, wenn eine Form gekippt oder gedreht ist. Kinder halten die Ausrichtung oft fälschlicherweise für ein bestimmendes Merkmal und denken fälschlicherweise, dass ein auf der Spitze stehendes Quadrat kein Quadrat mehr ist, oder erkennen ein gedrehtes Rechteck nicht, weil es nicht waagerecht liegt.

Übungsaufgaben festigen diese Konzepte, indem sie Kinder dazu auffordern zu bestimmen, wie eine gedrehte Figur heißt, Richtig-oder-Falsch-Fragen zu Namen von Formen zu beantworten, die Anzahl der Dreiecke in einem größeren Bild zu zählen oder eine fehlerhaft beschriftete Zeichnung zu erkennen und zu korrigieren.

Schätzen von alltäglichen Mengen und Kosten

Kinder lernen, ganze Zahlen bis 1000 auf den nächsten Zehner oder Hunderter zu runden, um Summen, Differenzen und Kosten in Alltagssituationen zu schätzen.

Lehrplanpunkt 3.NBT.A.1 Das Stellenwertverständnis nutzen, um ganze Zahlen auf die nächsten 10 oder 100 zu runden. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.D.8 Zweischrittige Sachaufgaben unter Verwendung der vier Grundrechenarten lösen. Diese Aufgaben mithilfe von Gleichungen mit einem Buchstaben für die unbekannte Größe darstellen. Die Plausibilität von Antworten mithilfe von Kopfrechnen und Schätzstrategien einschließlich Runden beurteilen. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse nutzen Kinder ihr Stellenwertverständnis, um ganze Zahlen bis 1000 auf den nächsten Zehner oder Hunderter zu runden. Sie setzen diese Rundungsfähigkeiten und das Kopfrechnen ein, um Lösungen zu schätzen und zu beurteilen, ob ein Ergebnis plausibel ist, wenn sie Sachaufgaben zur Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division lösen.

Ein häufiger Fehler besteht darin, zuerst das genaue Ergebnis schriftlich zu berechnen und erst am Ende zu runden, was den eigentlichen Zweck des Schätzens verfehlt, das Kopfrechnen zu beschleunigen. Bei Einkäufen oder Kapazitätsfragen neigen Kinder zudem dazu, automatisch den Standardrundungsregeln zu folgen – wie etwa dem Abrunden von Zahlen, die auf 1 bis 4 enden –, selbst wenn eine Alltagssituation ein Aufrunden erfordert, um sicherzugehen, dass genug Geld oder Platz vorhanden ist.

Die Aufgaben auf den Arbeitsblättern verknüpfen diese Rundungsregeln mit alltäglichen Entscheidungen. Die Kinder lösen Aufgaben wie Wie viel werden wir ungefähr insgesamt bezahlen? und Kosten durch Aufrunden schätzen, um mit einem Budget umzugehen. Andere Übungen fordern sie dazu auf zu entscheiden Passt es hinein?, Preise zu finden, die zu einem vorgegebenen Schätzwert passen, oder die grundlegenden Rechenoperationen direkt anhand von Aufgaben wie Schätze die Summe: Runde auf den nächsten Zehner und Schätze die Differenz: Runde auf den nächsten Zehner zu üben.

Addieren und Subtrahieren bis 1.000

Kinder lernen, ganze Zahlen bis 1.000 mithilfe von Stellenwertstrategien und Rechengesetzen flüssig zu addieren und zu subtrahieren.

Lehrplanpunkt 2.NBT.B.7 Addieren und subtrahieren im Zahlenraum bis 1000 unter Verwendung von konkreten Modellen oder Zeichnungen und Strategien, die auf dem Stellenwert, Eigenschaften von Operationen und/oder der Beziehung zwischen Addition und Subtraktion basieren; die Strategie zu einem schriftlichen Verfahren in Beziehung setzen. Verstehen, dass man beim Addieren oder Subtrahieren dreistelliger Zahlen Hunderter und Hunderter, Zehner und Zehner, Einer und Einer addiert oder subtrahiert; und dass es manchmal notwendig ist, Zehner oder Hunderter zu bündeln oder zu entbündeln. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.NBT.A.2 Geläufig addieren und subtrahieren im Zahlenraum bis 1000 unter Verwendung von Strategien und Algorithmen, die auf dem Stellenwert, den Eigenschaften von Rechenoperationen und/oder dem Zusammenhang zwischen Addition und Subtraktion basieren. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse arbeiten Kinder mit ganzen Zahlen bis 1.000, um Additions- und Subtraktionsaufgaben sicher und flüssig zu lösen. Sie nutzen das Stellenwertverständnis – indem sie Zahlen in Hunderter, Zehner und Einer zerlegen – sowie Rechengesetze, um Summen präzise zu berechnen, sei es beim Addieren dreistelliger Zahlen ohne Übertrag oder beim Addieren von bis zu drei Summanden gleichzeitig.

Fehler passieren häufig, wenn Kinder die Spalten nicht stellengerecht untereinanderschreiben oder den Überblick über die Stellenwerte verlieren. Wenn sie beispielsweise eine zweistellige mit einer dreistelligen Zahl addieren, ordnen manche Kinder die Zahlen linksbündig an und rechnen fälschlicherweise Zehner zu Hundertern hinzu. Ein weiteres häufiges Problem ist das Vergessen eines übertragenen Zehners oder Hunderters beim stellenübergreifenden Rechnen mit Übertrag.

Arbeitsblattaufgaben vertiefen diese Strategien durch abwechslungsreiche Formate. Die Kinder können beurteilen, ob eine vorgegebene Gleichung wahr oder falsch ist, das richtige Gesamtergebnis aus mehreren Optionen auswählen oder die Summe von drei Zahlen berechnen. Aufgaben zum vertieften Nachdenken fordern die Schülerinnen und Schüler dazu auf, Fehler in den Rechenwegen anderer zu entdecken und zu korrigieren oder eigene Zahlenpaare zu finden, die eine vorgegebene Zielsumme ergeben.

Uhrzeit auf die Minute genau ablesen

Kinder lernen, die Uhrzeit auf analogen Uhren minutengenau abzulesen und zu schreiben sowie Zeiten auf verschiedenen Zifferblättern zu vergleichen.

Lehrplanpunkt 1.MD.B.3 Die Uhrzeit in Stunden und halben Stunden unter Verwendung analoger und digitaler Uhren ablesen und aufschreiben. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.MD.C.7 Die Uhrzeit an analogen und digitalen Uhren auf fünf Minuten genau ablesen und aufschreiben unter Verwendung von a.m. und p.m. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.A.1 Die Uhrzeit auf die Minute genau ablesen und aufschreiben und Zeitspannen in Minuten messen. Sachaufgaben zur Addition und Subtraktion von Zeitspannen in Minuten lösen, z. B. durch die Darstellung der Aufgabe auf einem Zahlenstrahl. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse gehen Kinder über das Zählen in Fünf-Minuten-Schritten hinaus und lernen, die Uhrzeit auf einer analogen Uhr minutengenau abzulesen und aufzuschreiben. Sie lernen, die vom Minutenzeiger angezeigte genaue Minute zu bestimmen, herauszufinden, wie viele Minuten noch bis zur nächsten vollen Stunde fehlen, und Zifferblätter zu vergleichen, um festzustellen, welche Uhr eine frühere Zeit anzeigt.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn sich der Minutenzeiger der nächsten Stunde nähert, wie etwa um 6:52 Uhr. Da der Stundenzeiger schon fast die 7 erreicht hat, schauen Kinder oft nur auf die nächstliegende Zahl und lesen die Zeit fälschlicherweise als 7:52 Uhr ab. Ein weiterer häufiger Fehler ist das Verwechseln von Stunden- und Minutenzeiger oder das Verzählen bei den einzelnen Minutenstrichen zwischen den Fünf-Minuten-Zahlen.

Aufgaben auf den Arbeitsblättern fördern die Genauigkeit durch abwechslungsreiche Übungen rund um das Zifferblatt:

  • Bestimmen, welche Uhrzeit zum Zifferblatt passt, oder direktes Aufschreiben der angezeigten Zeit.
  • Beurteilen von Richtig-oder-Falsch-Aussagen zu einer abgebildeten Uhrzeit.
  • Finden und Korrigieren von Fehlern bei falsch abgelesenen Uhren.
  • Berechnen, wie viele Minuten bis zur vollen Stunde fehlen, oder Bestimmen, welche Uhr eine frühere Zeit anzeigt.

Flüssigkeitsvolumen in Litern messen

Kinder lösen einstufige Textaufgaben unter Verwendung von Litern, um Flüssigkeitsvolumina mithilfe von Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division zu messen, zu vergleichen und zu berechnen.

Lehrplanpunkt 3.MD.A.2 Flüssigkeitsvolumina und Massen von Gegenständen unter Verwendung der Standardeinheiten Gramm (g), Kilogramm (kg) und Liter (l) messen und schätzen. Addieren, subtrahieren, multiplizieren oder dividieren, um einstufige Sachaufgaben zu lösen, die Massen oder Volumina betreffen, die in denselben Einheiten angegeben sind, z. B. mithilfe von Zeichnungen (wie einem Becherglas mit Messskala), um die Aufgabe darzustellen. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse lernen Kinder, das Volumen von Flüssigkeiten mithilfe von Standard-Litern zu messen und zu schätzen. Sie lösen einstufige Textaufgaben mithilfe von Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, um Mengen zusammenzufassen, Unterschiede zu bestimmen oder Flüssigkeit gleichmäßig auf Behälter aufzuteilen. Die Aufgaben auf dieser Stufe bleiben innerhalb derselben Einheiten ohne zusammengesetzte Einheiten und erfordern keine vergleichenden Formulierungen wie „...-mal so viel“.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn Kinder kleinere Einheiten wie Halbliterflaschen zusammenfassen, um ein Gesamtvolumen in Litern zu ermitteln. Anstatt die Anzahl der Flaschen durch zwei zu teilen, multiplizieren Kinder oft mit zwei und verwechseln dabei die Gesamtanzahl der Behälter mit der tatsächlichen Flüssigkeitsmenge. Das falsche Ablesen von Skalen an Behältern oder das Subtrahieren vom falschen Ausgangswert bei der Bestimmung, wie viel Flüssigkeit zum Füllen einer Kanne benötigt wird, ist ein weiterer häufiger Fehler.

Übungsaufgaben nutzen visuelle Darstellungen wie Messbecher und Flaschen, um Rechnungen in realitätsnahen Kontexten zu verankern. Typische Aufgaben fordern die Schülerinnen und Schüler auf:

  • herauszufinden, wie viel noch fehlt, um ihn zu füllen, wenn sie einen teilweise gefüllten Behälter betrachten.
  • zu berechnen, wie viele Liter aus so vielen Halbliterflaschen entstehen.
  • zu bestimmen, wie viel mehr ein Behälter fasst als der andere.
  • mithilfe von Division zu ermitteln, wie viele Flaschen der Saft füllen wird.
  • Aussagen bei Fassungsvermögen: wahr oder falsch zu beurteilen und die richtige Anzahl an benötigten Flaschen für ein bestimmtes Volumen auszuwählen.

Tabellen und Bilddiagramme lesen und verwenden

Kinder lesen Tabellen und skalierte Bilddiagramme mit Zahlen bis 1.000, ermitteln Summen und bestimmen fehlende Werte.

Lehrplanpunkt 1.MD.C.4 Daten mit bis zu drei Kategorien ordnen, darstellen und interpretieren; Fragen zur Gesamtzahl der Datenpunkte, dazu, wie viele in jeder Kategorie sind, und wie viele mehr oder weniger in einer Kategorie als in einer anderen sind, stellen und beantworten. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.MD.D.10 Ein Bilddiagramm und ein Balkendiagramm (mit Einer-Skalierung) zeichnen, um einen Datensatz mit bis zu vier Kategorien darzustellen. Einfache Aufgaben zum Zusammenfügen, Zerlegen und Vergleichen unter Verwendung von in einem Balkendiagramm dargestellten Informationen lösen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 2.MD.D.9 Messdaten durch Messen der Längen mehrerer Objekte auf die nächste ganze Einheit oder durch wiederholtes Messen desselben Objekts erzeugen. Die Messwerte durch Erstellen eines Liniendiagramms darstellen, bei dem die horizontale Skala in ganzzahligen Einheiten eingeteilt ist. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.B.3 Ein skaliertes Bilddiagramm und ein skaliertes Balkendiagramm zeichnen, um einen Datensatz mit mehreren Kategorien darzustellen. Ein- und zweischrittige „Wie viele mehr“- und „Wie viele weniger“-Aufgaben unter Verwendung von Informationen lösen, die in skalierten Balkendiagrammen dargestellt sind. Zum Beispiel ein Balkendiagramm zeichnen, in dem jedes Quadrat im Balkendiagramm 5 Haustiere darstellen könnte. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.MD.B.4 Messdaten durch das Messen von Längen mithilfe von Linealen erheben, die mit Halben und Vierteln eines Zolls markiert sind. Die Daten durch Erstellen eines Punktdiagramms darstellen, bei dem die horizontale Skala in geeigneten Einheiten eingeteilt ist—ganze Zahlen, Halbe oder Viertel. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt K.MD.B.3 Objekte in vorgegebene Kategorien einteilen; die Anzahl der Objekte in jeder Kategorie zählen und die Kategorien nach der Anzahl sortieren. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse lernen Kinder, Daten zu interpretieren, die in Tabellen und skalierten Bilddiagrammen mit ganzen Zahlen bis 1.000 dargestellt sind. Sie arbeiten mit skalierten Darstellungen, bei denen ein einzelnes Symbol für mehrere Elemente steht, berechnen Gesamtsummen über mehrere Kategorien hinweg und bestimmen einen unbekannten Kategoriewert, wenn die Gesamtsumme bereits vorgegeben ist.

Ein häufiger Fehler tritt bei skalierten Bilddiagrammen auf, wenn Kinder jedes Bild als eine Einheit zählen, anstatt es mit dem Wert der Legende zu multiplizieren – wie zum Beispiel vier Haustiersymbole als 4 statt 20 zu zählen, wenn jedes Symbol für 5 Haustiere steht. Bei Tabellen addieren Schülerinnen und Schüler häufig auch alle sichtbaren Zahlen, selbst wenn die Aufgabe verlangt, einen fehlenden Eintrag aus einer bekannten Gesamtsumme zu ermitteln.

Aufgaben auf Arbeitsblättern vertiefen diese Fähigkeiten durch unkomplizierte, praktische Formate. Die Schülerinnen und Schüler lösen Aufgaben wie das Ermitteln der Gesamtzahl von Elementen in einer Tabelle, das Beantworten von Richtig-oder-Falsch-Fragen zu Tabellensummen und das Auswählen der richtigen Summe aus Multiple-Choice-Optionen. Sie berechnen außerdem den Wert einer fehlenden Zeile, wenn die Gesamtsumme vorgegeben ist, und interpretieren Bilddiagramme, bei denen ein Bild für mehrere Einheiten steht.

Arbeiten mit Masseneinheiten

Kinder lernen, die Masse in metrischen Einheiten zu messen und einstufige Textaufgaben mit Gramm und Kilogramm zu lösen.

Lehrplanpunkt 3.MD.A.2 Flüssigkeitsvolumina und Massen von Gegenständen unter Verwendung der Standardeinheiten Gramm (g), Kilogramm (kg) und Liter (l) messen und schätzen. Addieren, subtrahieren, multiplizieren oder dividieren, um einstufige Sachaufgaben zu lösen, die Massen oder Volumina betreffen, die in denselben Einheiten angegeben sind, z. B. mithilfe von Zeichnungen (wie einem Becherglas mit Messskala), um die Aufgabe darzustellen. (unsere Übersetzung)

In der 3. Klasse beschäftigen sich Kinder mit metrischen Masseeinheiten, wobei der Schwerpunkt auf Gramm und Kilogramm liegt. Sie lernen, einstufige Textaufgaben mithilfe von Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division zu lösen, bei denen alle Größen dieselbe Einheit haben. Auf dieser Stufe werden zusammengesetzte Einheiten vermieden (wie die Kombination von Kilogramm und Gramm) und es kommen keine multiplikativen Vergleiche vor, wie etwa das Bestimmen von etwas, das „dreimal so schwer“ ist.

Eine häufige Schwierigkeit entsteht, wenn Kinder den Überblick darüber verlieren, wie sich Teile zu einer ganzen Einheit zusammensetzen. Wenn sie herausfinden sollen, wie viel Gewicht bis zu einem vollen Kilogramm noch fehlt, führen Schülerinnen und Schüler oft die falsche Rechenoperation durch – beispielsweise addieren sie die Teilmenge zu einer ganzen Zahl, anstatt die verbleibende Differenz zu berechnen.

Übungsaufgaben vertiefen diese Konzepte durch direktes Rechnen und das logische Denken mit Einheiten. Die Kinder entscheiden, ob eine Umrechnung zwischen Kilogramm und Dekagramm wahr oder falsch ist, wählen den korrekt umgerechneten Wert aus mehreren Antwortmöglichkeiten aus, bestimmen, wie viel Masse bis zu einem vollen Kilogramm fehlt, oder berechnen, wie viele Portionen eine einzelne Packung ergibt.

Runden ganzer Zahlen auf die nächsten 10 oder 100

Kinder lernen, ganze Zahlen bis 1000 mithilfe ihres Verständnisses von Stellenwerten auf den nächsten Zehner oder Hunderter zu runden.

Lehrplanpunkt 3.NBT.A.1 Das Stellenwertverständnis nutzen, um ganze Zahlen auf die nächsten 10 oder 100 zu runden. (unsere Übersetzung)

In der 3. Klasse nutzen Kinder den Stellenwert, um ganze Zahlen bis 1000 auf den nächsten Zehner oder nächsten Hunderter zu runden. Anstatt sich bloß Rechentricks einzuprägen, lernen sie zu bestimmen, welchem Referenz-Vielfachen von 10 oder 100 eine gegebene Zahl auf einem Zahlenstrahl am nächsten liegt.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn Kinder auf die falsche Stellenwertziffer schauen, um ihre Rundungsentscheidung zu treffen. Wenn sie beispielsweise eine Zahl wie 346 auf den nächsten Hunderter runden, schauen sie vielleicht auf die Einerstelle (6) statt auf die Zehnerstelle (4) und runden auf 400 auf statt auf 300 ab. Kinder sind zudem häufig durch die Rundungsregel bei der Mitte verwirrt und vergessen, dass eine 5 an der Zehner- oder Einerstelle bedeutet, dass aufgerundet wird.

Übungsblätter bieten gezielte Übungen in zwei spezifischen Formaten:

  • Auf den nächsten Zehner runden, wobei Kinder zwei- und dreistellige Zahlen wie 47 auf 50 oder 685 auf 690 runden.
  • Auf den nächsten Hunderter runden, wobei Kinder mit dreistelligen Zahlen arbeiten und entscheiden, ob Werte wie 328 auf 300 abgerundet oder 750 auf 800 aufgerundet werden.

Zweistufige Textaufgaben lösen

Kinder lernen, zweistufige Textaufgaben mit allen vier Grundrechenarten und Zahlen bis 1.000 zu lösen, Gleichungen mit einem Buchstaben für die Unbekannte aufzustellen und zu überprüfen, ob ihre Antwort sinnvoll ist.

Lehrplanpunkt 2.OA.A.1 Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 100 anwenden, um ein- und zweischrittige Sachaufgaben zu lösen, die Situationen des Hinzufügens, Wegnehmens, Zusammenfügens, Zerlegens und Vergleichens beinhalten, mit Unbekannten an allen Positionen, z. B. durch die Verwendung von Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl, um die Aufgabe darzustellen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.OA.D.8 Zweischrittige Sachaufgaben unter Verwendung der vier Grundrechenarten lösen. Diese Aufgaben mithilfe von Gleichungen mit einem Buchstaben für die unbekannte Größe darstellen. Die Plausibilität von Antworten mithilfe von Kopfrechnen und Schätzstrategien einschließlich Runden beurteilen. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse bearbeiten Kinder Textaufgaben, die zwei getrennte Rechenschritte mit Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division bei ganzen Zahlen bis 1.000 erfordern. Sie übertragen die Aufgabe in eine Gleichung, wobei ein Buchstabe für die unbekannte Zahl steht, und prüfen anhand von Kopfrechnen und Schätzstrategien wie dem Runden, ob ihr Ergebnis plausibel ist.

Ein häufiger Stolperstein besteht darin, nach dem ersten Schritt aufzuhören. Da frühere Klassenstufen sich hauptsächlich auf einstufige Aufgaben konzentrieren, berechnen Kinder oft das erste Zwischenergebnis und notieren es als Endergebnis, wodurch sie die zweite in der Sachaufgabe erforderliche Rechenoperation aus den Augen verlieren.

Übungsaufgaben nach der Vorlage Zweistufige Textaufgabe (Kombinieren) fordern Kinder dazu auf, Mengen aus einer kurzen Sachsituation zu kombinieren. Beispielsweise multipliziert ein Kind, um die Gesamtzahl mehrerer gleich großer Gruppen zu ermitteln, und addiert anschließend eine zusätzliche Menge an Gegenständen, wobei es eine Gleichung mit einem Buchstaben für die endgültige Gesamtmenge aufstellt, bevor es das Ergebnis berechnet und überprüft.

Multiplizieren einstelliger Zahlen mit Vielfachen von 10

Kinder lernen, eine einstellige Zahl mit einem Vielfachen von 10 von 10 bis 90 zu multiplizieren, und erreichen mithilfe von Stellenwertstrategien Produkte bis zu 810.

Lehrplanpunkt 3.NBT.A.3 Einstellige ganze Zahlen mit Vielfachen von 10 im Bereich 10–90 (z. B. 9 × 80, 5 × 60) unter Verwendung von Strategien multiplizieren, die auf dem Stellenwert und Rechengesetzen basieren. (unsere Übersetzung)

In dieser Phase multiplizieren Kinder beliebige einstellige ganze Zahlen mit einem Vielfachen von 10 zwischen 10 und 90 und lösen Aufgaben wie 5 × 60 oder 9 × 80 mit Produkten bis zu 810. Anstatt die traditionelle schriftliche Multiplikation anzuwenden, nutzen sie bekannte Grundaufgaben und Stellenwertverständnis – sie verstehen, dass 4 × 30 für 4 Gruppen von 3 Zehnern steht, was 12 Zehner bzw. 120 ergibt.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn das Ergebnis der einstelligen Grundaufgabe auf eine Null endet, wie bei 5 × 60 oder 4 × 50. Kinder rechnen oft 5 × 6 = 30 und glauben fälschlicherweise, dass die Null in der 30 bereits das Vielfache von Zehn abdeckt, sodass sie als Endergebnis 30 statt 300 angeben. Dies geschieht, wenn Kinder den Stellenwert als mechanischen Trick des „Null-Anhängens“ betrachten, anstatt zu erkennen, dass das Produkt an die Hunderterstelle verschoben werden muss.

Die Übungen für diese Fertigkeit nutzen die Aufgabenvorlage Mit einem Vielfachen von Zehn multiplizieren. Die Aufgaben stellen typischerweise horizontale Rechenausdrücke wie 7 × 40 = ___ oder 80 × 6 = ___ dar, wodurch Kinder regelmäßig üben, einstellige Grundaufgaben direkt mit Zehnern zu verknüpfen.

Brüche mit gleichem Nenner vergleichen

Kinder lernen, Brüche mit demselben Nenner zu vergleichen, indem sie überlegen, wie viele gleich große Teile gezählt werden, und das Ergebnis mit >, = oder < festhalten.

Lehrplanpunkt 3.NF.A.3 Die Äquivalenz von Brüchen in Spezialfällen erklären und Brüche durch Überlegungen zu ihrer Größe vergleichen. a. Zwei Brüche als äquivalent (gleich) verstehen, wenn sie dieselbe Größe haben oder derselbe Punkt auf einem Zahlenstrahl sind. b. Einfache äquivalente Brüche erkennen und erzeugen, z. B. 1/2 = 2/4, 4/6 = 2/3). Erklären, warum die Brüche äquivalent sind, z. B. unter Verwendung eines visuellen Bruchmodells. c. Ganze Zahlen als Brüche ausdrücken und Brüche erkennen, die äquivalent zu ganzen Zahlen sind. Beispiele: 3 in der Form 3 = 3/1 ausdrücken; erkennen, dass 6/1 = 6; 4/4 und 1 am selben Punkt eines Zahlenstrahldiagramms verorten. d. Zwei Brüche mit demselben Zähler oder demselben Nenner durch Überlegungen zu ihrer Größe vergleichen. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich die beiden Brüche auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse von Vergleichen mit den Symbolen >, = oder < festhalten und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. unter Verwendung eines visuellen Bruchmodells. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse vergleichen Kinder Brüche mit demselben Nenner und arbeiten dabei mit den Nennern 2, 3, 4, 6 und 8. Da der Nenner festlegt, dass das Ganze in gleich große Teile geteilt ist, erkennen die Kinder, dass der Bruch mit dem größeren Zähler mehr Teile dieses Ganzen darstellt. Sie halten diese Vergleiche mit den Symbolen >, = oder < fest.

Eine häufige Schwierigkeit entsteht, wenn Kinder vergessen, dass Vergleiche nur dann gültig sind, wenn sich beide Brüche auf ein gleich großes Ganzes beziehen. Andere haben mit Fehlvorstellungen bezüglich natürlicher Zahlen oder mit der Verwechslung von Symbolen zu kämpfen und verlieren den Überblick darüber, ob der Zähler oder der Nenner die Anzahl der betrachteten gleichen Teile angibt.

Aufgaben auf Arbeitsblättern bieten Übung beim Vergleichen von Brüchen mit gleichem Nenner. Eine typische Aufgabe gibt zwei Brüche vor – wie etwa 3/8 und 5/8 – und fordert das Kind auf zu bestimmen, welche Menge größer ist, und das richtige Vergleichszeichen dazwischen zu setzen.

In Zehnerschritten auf dem Zahlenstrahl springen

Kinder lernen, Abstände nachzuvollziehen und sich im Bereich der ganzen Zahlen bis 100 zu orientieren, indem sie Zehnersprünge auf einem Zahlenstrahl machen.

Lehrplanpunkt 2.MD.B.6 Ganze Zahlen als Längen von 0 an auf einem Zahlenstrahl mit Punkten in gleichem Abstand, die den Zahlen 0, 1, 2, ... entsprechen, darstellen und ganzzahlige Summen und Differenzen innerhalb von 100 auf einem Zahlenstrahl darstellen. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.NF.A.2 Einen Bruch als Zahl auf dem Zahlenstrahl verstehen; Brüche auf einem Zahlenstrahl darstellen. a. Einen Bruch 1/b auf einem Zahlenstrahl darstellen, indem das Intervall von 0 bis 1 als das Ganze definiert und in b gleich große Teile unterteilt wird. Erkennen, dass jeder Teil die Größe 1/b hat und dass der Endpunkt des bei 0 beginnenden Teils die Zahl 1/b auf dem Zahlenstrahl verortet. b. Einen Bruch a/b auf einem Zahlenstrahl darstellen, indem von 0 aus a Längen von 1/b abgetragen werden. Erkennen, dass das entstehende Intervall die Größe a/b hat und dass sein Endpunkt die Zahl a/b auf dem Zahlenstrahl verortet. (unsere Übersetzung)

Auf dieser Stufe stellen Kinder ganze Zahlen bis 100 als Strecken dar, die bei 0 auf einem Zahlenstrahl mit gleichmäßigen Abständen beginnen. Sie nutzen den Zahlenstrahl, um Beziehungen zwischen Zahlen zu veranschaulichen und Werte zu bestimmen, indem sie sich in gleichmäßigen 10er-Schritten vorwärtsbewegen.

Ein häufiger Fehler besteht darin, die aufgedruckten Teilstriche statt der Intervalle dazwischen zu zählen. Wenn sich Kinder auf die Teilstriche statt auf die zurückgelegte Strecke auf dem Zahlenstrahl konzentrieren, beginnen sie häufig bereits beim ersten Teilstrich zu zählen und liegen am Ende um einen Sprung bzw. um zehn daneben.

Arbeitsblatt-Aktivitäten mit der Vorlage In Zehnerschritten auf dem Zahlenstrahl springen zeigen einen Zahlenstrahl im Bereich bis 100. Die Kinder zeichnen von einem Startpunkt aus geschwungene Sprungpfeile in 10er-Schritten ein und tragen die fehlenden Zielzahlen ein, um jeden Schritt entlang des Zahlenstrahls nachzuvollziehen.

Brüche als Zahlen verstehen

Kinder lernen, Brüche mit den Nennern 2, 3, 4, 6 und 8 als aus gleich großen Teilen aufgebaute Zahlen zu verstehen, sie auf Zahlenstrahlen zu verorten und in Mengen zu bestimmen.

Lehrplanpunkt 3.G.A.2 Formen in Teile mit gleichem Flächeninhalt zerlegen. Den Flächeninhalt jedes Teils als Stammbruch des Ganzen ausdrücken. Zum Beispiel eine Form in 4 Teile mit gleichem Flächeninhalt zerlegen und den Flächeninhalt jedes Teils als 1/4 des Flächeninhalts der Form beschreiben. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.NF.A.1 Einen Bruch 1/b als die Größe verstehen, die durch 1 Teil gebildet wird, wenn ein Ganzes in b gleich große Teile zerlegt wird; einen Bruch a/b als die Größe verstehen, die durch a Teile der Größe 1/b gebildet wird. (unsere Übersetzung)
Lehrplanpunkt 3.NF.A.2 Einen Bruch als Zahl auf dem Zahlenstrahl verstehen; Brüche auf einem Zahlenstrahl darstellen. a. Einen Bruch 1/b auf einem Zahlenstrahl darstellen, indem das Intervall von 0 bis 1 als das Ganze definiert und in b gleich große Teile unterteilt wird. Erkennen, dass jeder Teil die Größe 1/b hat und dass der Endpunkt des bei 0 beginnenden Teils die Zahl 1/b auf dem Zahlenstrahl verortet. b. Einen Bruch a/b auf einem Zahlenstrahl darstellen, indem von 0 aus a Längen von 1/b abgetragen werden. Erkennen, dass das entstehende Intervall die Größe a/b hat und dass sein Endpunkt die Zahl a/b auf dem Zahlenstrahl verortet. (unsere Übersetzung)

In der dritten Klasse lernen Kinder, dass ein Bruch eine genaue Zahl ist, die gleiche Teile eines Ganzen darstellt. Beim Arbeiten mit Nennern, die auf 2, 3, 4, 6 und 8 beschränkt sind, lernen sie, dass ein Stammbruch wie 1/4 ein gleich großer Teil eines Ganzen ist, während ein Bruch wie 3/4 drei dieser 1/4-Teile darstellt. Sie wenden dies auf einem Zahlenstrahl von 0 bis 1 an, indem sie die Strecke in gleiche Intervalle unterteilen, um Brüche als genaue Punkte zu bestimmen.

Ein häufiger Fehler tritt auf, wenn Kinder Zähler und Nenner als getrennte, voneinander unabhängige ganze Zahlen statt als einen einzigen Wert betrachten. Dies führt oft dazu, dass sie denken, 1/8 müsse größer sein als 1/4, nur weil 8 größer ist als 4, wobei sie das Konzept übersehen, dass das Teilen eines Ganzen in mehr Teile jeden einzelnen Teil kleiner macht. Kinder zählen mitunter auch unterteilte Abschnitte, ohne zu überprüfen, ob die Teile gleich groß sind.

Übungsaufgaben vertiefen diese Konzepte mithilfe visueller Modelle. In einer Aufgabe zum Thema Bruchteil einer Menge: a/b des Ganzen sieht ein Kind eine Gruppe von Gegenständen – beispielsweise 8 Sterne, die gleichmäßig aufgeteilt sind – und bestimmt, welcher Bruchteil schattiert oder eingekreist ist, wobei es a/b (wie etwa 3/8 oder 5/8) aufschreibt, um diesen Anteil der gesamten Gruppe zu benennen.

Aufgabenvorlagen zum Ausdrucken

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